Because I am a Girl: Malala Tag und Elena Di Ciccio als Testimonial

Der 12. Juli war der Geburtstag von Malala, das pakistanische Mädchen auf dem ein Attentat von einem Mitglied der Tehrik-i-Taliban Pakistan in 2012 verübt wurde. Malala befand sich damals auf der Heimfahrt von der Schule. Seit dem ist die 16-jährige Symbol des Bildungsrechts der Mädchen geworden. Genau der 12. Juli wurde als Malala Tag ausgerufen. Das Mädchen unterstützt die Kampagne von PlanBecause I am a Girl’ und mit ihrem Geburtstag hat der Countdown bis 11. Oktober, der Internationale Mädchentag, in dem die Kampagne weltweit gefeiert wird, angefangen. Am 12. Juli fehlten noch 100 Tage bis zum 11. Oktober.

An dem Geburtstag von Malala hat Plan Italia bekannt gegeben, dass Elena Di Cioccio hat akzeptiert, das italienische Testimonial der Kampagne Because I am a Girl zu werden. Die Schauspielerin und TV-Moderatorin hat sich entschieden, Teil der gemeinnützigen Organisation zu werden, nachdem sie die Projekte von Plan in Ghana besuchte. Ihr sind klar geworden die Wichtigkeit des Girl Empowerments mit gezielten Projekten, wie der Mikrokredit, die Effizienz der Bildung für die Mädchen als Mittel um die Armut zu bekämpfen und die Notwendigkeit die Mädchen zurück in die Schule zu bringen.

Mädchenrechte und die Geschlechtsgleichheit sind wichtige persönliche und berufsbezogene Themen für Elena Di Cioccio. Die Moderatorin war tief gerührt und begeistert als sie den Mut und die Stärke der Mädchen gesehen hat, indem sie ihren Weg in Bildung und Selbständigkeit versuchen zu finden. Sie müssen jeden Tag gegen Diskriminierung, Missbrauch, Geschlechtsverstümmelung, vorzeitige Ehe und psychischer und physischer Gewalt kämpfen.

„Die Geschlechtsdiskriminierung – behauptete Di Cioccio – schadet Frauen in der ganzen Welt. In den entwickelten Ländern, die reich von humanistischer Kultur sind und in den gesellschaftliche Regeln die Gleichheit gewähren sollten, werden die Frauen Opfern von Besitz, Eifersucht oder Wettbewerb mit den Männern. In den armen Ländern, wo praktisch alles fehlt und Reichtum und Bildung sind nur für wenige Leute zugänglich, wird der Kampf für den Fortbestand noch härter und die Schwächen sind noch mehr von diesen Faktoren betroffen. Es gibt starke wirtschaftliche Länder, die aber Missbrauch gegen Frauen erlauben. Die Frauen sind das Geschlecht, das das Leben erzeugt. Die echte Revolution für den nächsten Jahrhundert wird, die Menschen in derer Vielfalt zu schätzen, sein.

Elena Di Cioccio hat eine große Rolle in dem TV-Event von Plan Italia auf dem italienischen Fernsehkanal La7 mit dem Titel Prima le ragazze! Girls first! gespielt. Mit dieser Sendung hat die Organisation seine Rückkehr in Italien nach 50 Jahre gefeiert. Tausende Anrufe um Plan und die Wichtigkeit der Gleichheit für die Mädchen zu unterstützen.

Die internationale Kampagne von Plan ‘Because I am a Girl’ hat als Ziel eine qualitative Bildung von mindestens neun Jahren für vier Millionen Mädchen in der Welt zu gewähren, die nicht wegen Armut ausgegrenzt sein sollten. Letztes Jahr für den Internationalen Mädchentag wurden die wichtigsten Orten der Welt rosa beleuchtet: das Empire State Building, das London Eye, die Niagarafälle, die Ägypten Pyramiden und die wichtigsten indischen Denkmale. Auch Plan Italien hat das Oktagon der Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand rosa beleuchtet. Eine rosa Welle für die Mädchenrechte!

Elena Di Cioccio während der Sendung Prima le ragazze!
Elena Di Cioccio während der Sendung Prima le ragazze!

Because I am a Girl: la Giornata di Malala ed Elena Di Cioccio testimonial

Il 12 luglio è stato il compleanno di Malala, la ragazzina pakistana colpita l’anno scorso da un talebano mentre andava a scuola e diventata simbolo del diritto delle bambine ad avere un’istruzione. Proprio il 12 luglio si festeggerà d’ora in avanti la Giornata di Malala. La sedicenne sostiene la campagna di PlanBecause I am a Girl’ e con il suo compleanno si è segnato l’inizio dei 100 giorni che mancano all’11 ottobre ovvero alla Giornata Internazionale della Bambina che coincide con la celebrazione nel mondo della campagna.

Proprio in occasione del compleanno di Malala, Plan Italia ha annunciato che Elena Di Cioccio ha accettato di diventare la testimonial in Italia della campagna ‘Because I am a Girl‘. L’attrice e conduttrice televisiva ha maturato la sua scelta di unirsi alla causa della onlus dopo aver visitato i progetti di Plan in Ghana, dove ha potuto toccare con mano l’importanza del girl empowerment tramite progetti mirati, come il microcredito femminile, l’efficacia dell’istruzione delle bambine come strumento per uscire dalla povertà e quindi la necessità di riportare a scuola le ragazzine che per varie ragioni se ne sono allontanate.

I diritti delle bambine e l’uguaglianza di genere sono temi molto cari a Elena Di Cioccio per motivi sia personali sia professionali. La conduttrice si è commossa e appassionata nel vedere il coraggio e la forza con cui le ragazze affrontano il difficile percorso verso l’istruzione e l’emancipazione di genere, trovandosi a combattere ogni giorno contro un ventaglio di discriminazioni che abusano del loro corpo con la pratica delle mutilazioni genitali, le spingono a sposarsi prematuramente e a lasciare la scuola, permettono violenze psicologiche e fisiche.

“La discriminazione di genere – ha sottolineato Di Cioccio – miete vittime in tutto il pianeta a prescindere dalla geolocalizzazione. Se nei paesi sviluppati, ricchi di cultura umanista, gonfi di benessere, dove le regole sociali dovrebbero garantire una certa equità, ad uccidere le donne sono la follia del possesso, la gelosia o la competizione uomo-donna. Nei luoghi dove manca tutto, dove ricchezza e istruzione sono appannaggio di pochi, la lotta per la sopravvivenza diviene feroce e sono gli indivuidi fisicamente più fragili a subirne le conseguenze. Ci sono nazioni che cooperano allo sviluppo dei mercati mondiali e che sul loro suolo ammettono, giustificano e perpetrano ogni tipo di abuso nei confronti del genere femminile. L’altra metà dell’umanità. Quella che genera. La vera rivoluzione del prossimo secolo sarà quella di dare valore all’essere umano con tutte le sue differenze”.

Elena Di Cioccio è stata un una delle principali protagoniste del recente evento televisivo su La7 di Plan Italia, Prima le ragazze! Girls first!, con cui la onlus ha lanciato il suo ritorno in Italia dopo 50 anni. Migliaia le chiamate per esprimere l’adesione a Plan Italia e a condividere l’importanza del tema della lotta alla discriminazione delle bambine.

La Campagna Internazionale di Plan ‘Because I am a Girl‘ ha come obiettivo un’istruzione di qualità di almeno nove anni per 4 milioni di bambine nel mondo che a causa della povertà rischiano di rimanere ai margini della società. L’anno scorso per la Giornata Internazionale della Bambina il pianeta si è illuminato di rosa: dall’Empire State Building alla London Eye di Londra, dalle Cascate del Niagara alle Piramidi d’Egitto, dalla Sirenetta ai principali monumenti indiani. Anche Plan Italia ha fatto la sua parte illuminando l’Ottagono della Galleria di Vittorio Emanuele II a Milano. Un’ondata rosa che ha attraversato il mondo per focalizzare l’attenzione sulle bambine e sui loro diritti.

Elena Di Cioccio durante la trasmissione Prima le ragazze!
Elena Di Cioccio durante la trasmissione Prima le ragazze!

Walaa Hussein: die Grenzgängerin

Am Samstag 13 Juli 2013 hat Dietrich Alexander einen interessanten Artikel über Walaa Hussein in der Zeitung Die Welt geschrieben. Ich zitiere hier manche besonders interessante Passagen dieses Artikels.

Israelin, Palästinenserin, Fußballspielerin in der israelischen Liga und in der palästinensischen Nationalmannschaft – wie kann man all das gleichzeitig sein? “Ich will dir mal was sagen: Ich bin Araberin, Palästinenserin und Israelin, aber zuallererst bin ich ein Mensch”, sagt Walaa Hussein und gibt eine ebenso trotzige wie verblüffend simple Antwort, die auch ihr Lebensmotto sein könnte. Denn die 24-Jährige ist wahrhaftig eine Grenzgängerin, eine selbstbewusste, starke Frau, die ihren Weg geht zwischen Checkpoints, Trennmauern, familiärer Tradition und Moderne in der konfliktreichsten Region der Welt.

Die Geschichte von Walaa ist ungewöhnlich, weil Walaa selbst ungewöhnlich ist. Geboren und aufgewachsen in der Nähe der israelischen Küstenstadt Akko, lässt sie sich in kein Schema pressen, unterwirft sich weder dem traditionsorientierten, streng konservativen Zweig ihrer Familie, der sie in Mädchenkleider stecken und verheiraten will, noch den Schikanen, denen sie an Grenzposten und auf Ämtern ausgesetzt ist. “Walaa ist ein Instinktmensch, sie verharmlost den Nahost-Konflikt, um atmen und leben zu können”, sagt Noemi Schneider, die ein Buch über die tapfere junge Frau geschrieben hat (‘Kick it, Walaa! Das Mädchen, das über Grenzen geht’).

Walaa ist eine 48er-Palästinenserin, sie stammt also von jenen Arabern ab, die nach der Gründung Israels 1949 im jüdischen Staat blieben. Damals waren das 100.000, heute zählt die Gemeinschaft israelischer Araber 1,5 Millionen Menschen. Damit ist jeder fünfte Israeli arabisch-palästinensischer Abstammung. So wie Walaa, die heute Tore für den israelischen Erstliga-Klub Ramat Hascharon schießt – und für die palästinensische Nationalmannschaft. Muss sie sich nicht irgendwann für eine Seite entscheiden? “Nein, nein”, beteuert sie im Gespräch mit der “Welt”. “Als ich geboren wurde, hatte ich ja auch keine Wahl.” In Israel sei sie Israelin, in Palästina Palästinenserin. “Ich fühle es”, sagt sie. Aber die anderen fühlen es nicht, jedenfalls nicht immer. In beiden Welten, hier und dort, bleibt Walaa eine Exotin. Sie ist in beiden zu Hause – und eben auch nicht.

Walaa ist so, wie sie ist, weil ihr Vater Rassan, ein Fußball begeisterter Zimmermann, seiner Tochter gegen alle Widerstände – sogar von der eigenen Frau – immer jeden Wunsch erfüllt hat. Die Großfamilie lebt in dem Dorf Schaab, nahe Akko in Nordisrael. Die Regeln des Koran werden eingehalten, aber nicht puristisch. Walaa wächst heran, wünschte sich aber keine Puppen, sondern im zarten Alter von vier Jahren Fußbälle und Fußballschuhe. Ihr eineinhalb Jahre älterer Bruder Murad mag das nicht. “Du bist ein Mädchen, Mädchen spielen nicht Fußball”, sagt er. Auch Mutter Chadija ist verzweifelt über die aus der Art geschlagene Tochter. Nur Vater Rassan versteht sie und lässt sie trainieren, spielen, laufen. Selten trifft man sie ohne Ball am Fuß an.

Israelische Auswahltrainer werden auf die kräftige Stürmerin aufmerksam, palästinensische auch. Mit 14 Jahren schießt sie in ihrem ersten Spiel ihre Mannschaft Sakhnin mit zwei Toren zum Sieg über Hadera. Das überzeugt auch Murad, der ihr nach dem Abpfiff anerkennend auf die Schulter klopft und sagt: “Spiel! Du bist gut. Mach weiter!” Es wird das einzige Fußballspiel seiner Schwester bleiben, das er sich ansieht. Murad, israelischer Meister im Bodybuilding, wählt für sich einen konservativ-religiösen Lebensstil. Eine Fußball spielende, selbstbewusste Schwester passt da nicht ins Bild.

Der israelische Talentscout Roni Schneider lädt Walaa schließlich zum Probetraining für die Nationalmannschaft ein. Da ist Walaa gerade 15 Jahre alt. Mit 16 gehört sie zum U-19-Kader und spielt international. Sie will sich nicht instrumentalisieren lassen, sie besteht auf ihrer Unabhängigkeit als Mensch. Wenn sie in der palästinensischen Nationalmannschaft spielt, legt sie ihre Hand bei der Hymne auf ihr Herz. Hat sich Walaa am Ende doch entschieden? Nein. In der nächsten Saison spielt sie wieder für ihren israelischen Verein Ramat Hascharon. “Ich hasse es, wenn jemand wissen will, was ich mache, wohin ich gehe, mit wem, warum”, sagt Walaa. “Das ist mein Leben!”

Im Herbst wird sie ihr Physiotherapie- Studium abgeschlossen haben. Im Dorf wird erwartet, dass sie dann heiraten wird. Aber sie müsste dann das Fußballspielen wohl aufgeben, weil sie noch keinen zweiten Rassan gefunden hat. Walaa meistert Grenzen, Widersprüche, Rollenmodelle. Aber der schwierigsten Frage ihres Lebens geht sie aus dem Weg, weil sie am Ende vielleicht doch nicht stark genug ist, um den tradierten gesellschaftlichen Normen und Erwartungshaltungen zu widerstehen. Ihre trotzig-ängstliche Antwort lautet: “Ich will nicht älter werden!”

Walaa Hussein, Foto aus der Zeitung Die Welt
Walaa Hussein, Foto aus der Zeitung Die Welt

Walaa Hussein: una ragazza oltre ogni limite

Sabato 13 luglio 2013 Dietrich Alexander ha pubblicato un articolo che racconta la storia di Walaa Hussein sul quotidiano Die Welt. Riporto qui i passaggi più interessanti di questo articolo da me tradotti in italiano.

Israeliana, palestinese, giocatrice di calcio nel campionato di Israele e della nazionale palestinese: come si può essere tutto ciò contemporaneamente? “Io sono araba, palestinese e israeliana ma prima di tutto sono una persona”, dice Walaa Hussein. La ventiquattrenne ha infatti superato ogni limite: è una donna forte e sicura di sè che ha trovato la sua strada tra checkpoint, ostacoli, tradizioni famigliari e modernità nella regione del mondo più dilaniata dai conflitti.

La storia di Walaa è eccezionale poichè è Walaa stessa ad esserlo. Nata e cresciuta nelle vicinanze della città costiera Akko in Israele, non accetta di rientrare in alcun schema, rifiuta le tradizioni e gli obblighi imposti dalla sua famiglia e dalla società che la volevano vestita in modo femminile e sposata.

“Walaa è una persona istintiva che minimizza l’importanza dei conflitti nel Vicino Orinete per poter respirare e vivere nel modo migliore”, afferma Noemi Schneider l’autrice del libro sulla donna giovane e decisa ‘Kick it, Walaa! Das Maedchen, das ueber die Grenzen geht‘ (Kick it, Walaa! La ragazza che va oltre ogni limite).

Walaa è una palestinese del ’48, discende da quegli arabi che dopo la fondazione di Israele nel 1949 sono rimasti nello stato ebraico. Allora erano in 100.000, oggi sono un milione e mezzo di persone. Un quinto degli abitanti di Israele ha quindi origine arabo-palesitnese proprio come Walaa che gioca per il Ramat Hascharon, squadra isrealiana di Serie A, e per la nazionale palestinese. Si dovrà decidere prima o poi? “No, no”, dice a Die Welt. “Quando sono nata non avevo scelta”. In Israele è israeliana, in Palestina è palestinese. In entrambi i luoghi è un’esotica: sia in Israele che in Palestina si sente a casa ma contemporaneamente no.

Walaa è così perchè suo padre Rassan glielo ha permesso andando anche contro alla propria moglie. La sua famiglia vive a Schaab che si trova vicino ad Akko nella parte settentrionale di Israele. Rispetta le regole del corano ma non in modo puristico. Walaa da bambina non desiderava avere bambole ma a quattro anni giocava già in una scuola calcio. A suo fratello Murad, più grande di lei di un anno e mezzo, tutto ciò non piaceva. “Sei una ragazza e le ragazze non giocano a calcio”, diceva. Anche la mamma era dubbiosa sulle scelte della figlia. Solo il papà Rassan la capiva e la faceva correre, allenare e giocare. Raramente la si vedeva infatti senza un pallone.

Gli scout israeliani e palestinesi notarono presto le sue qualità di attaccante. A 14 anni Walaa gioca la sua prima partita con il Sakhnin e segna i due gol della vittoria contro l’Hadera. La sua prestazione convince persino il fratello Murad che dopo il fischio finale le da una pacca sulla spalla e le dice “Gioca! Sei brava. Continua!”. Sarà l’unica partita che guarderà della sorella. Murad è campione israeliano di bodybuilding e ha scelto di vivere secondo uno stile di vita conservativo e religioso. Una sorella indipendente e giocatrice di calcio non si addice a questa scelta di vita.

Il talentscout isrealiano Roni Schneider invita Walaa, che allora aveva 15 anni, a fare un allenamento di prova nella nazionale. A 16 anni entra a far parte della rosa dell’Under 19 e gioca a livello internazionale.

Walaa non vuole farsi strumentalizzare ed è convinta della sua indipendenza in quanto persona. Quando gioca per la nazionale palestinese mette la mano sul cuore durante l’inno. Si è decisa quindi? Nient’affatto. La prossima stagione giocherà di nuovo per la società israeliana Hascharon.

In autunno finirà di studiare fisioterapia. Al suo paese aspettano di vederla sposata. Questo significa che dovrà smettere di giocare a calcio perchè non ha ancora trovato un secondo Rassan. Walaa è sempre andata oltre a limiti, contraddizioni e modelli di ruolo. Svia ancora però dalla questione più difficile della sua vita: forse in fondo non è così forte da ribellarsi alle norme e alle aspettative della società nei suoi confronti. La risposta infatti nella quale trasmette più ansia e ostinazione è: “Non voglio diventare grande”.

Walaa Hussein, foto da Die Welt
Walaa Hussein, foto da Die Welt

Die Bildung kann das Leben in Afrika ändern: Geschichte einer Frau

Die italienische Sängerin Mina singt in ihrem neuen Lied ItacaHast du eine Minute? Und wenn du sie hast, würde ich gerne, dass sie für immer dauern wird”. Dieses Lied wurde zum ersten Mal während der Sendung ‘Prima le ragazze’ von Plan Italia am 5. Juni auf dem italienischen Fernsehkanal La7 präsentiert.

Die Signora der italienischen Musik wollte auf dieser Weise ihre Nähe zu Plan Italia Projekten zeigen. Diese Organisation fördert Kampagnen, die die Rechte der Mädchen unterstützen, die keine Möglichkeiten zu lernen haben. In der Tat, wenn man daran denkt, eine aufmerksame Minute für das Leben der Mädchen kann für immer dauern.

So war es für Fatma Ndaw: sie wurde in dem Hinterland von Dakar, in Senegal, geboren und als sie sechs war hat sie beide Eltern verloren aber sie hat keine Minute aufgehört zu lernen, sogar nicht als sie mit 15 einen Onkel heiraten musste und sofort schwanger wurde.

Fatma hat nicht die Hoffnung verloren. Ihr war es bewusst, dass jede Minute zählt. Sie hat also ihren Mann, der weitere Kinder wollte, verlassen und mit der Hilfe einer Tante hat sie es geschafft, an der Universität von Dakar Fremdsprachen zu studieren. Fatma hat danach als Lehrerin gearbeitet und hat eine Wohnung für sich und ihre Tante gekauft. Aber das ist noch nicht alles! Sie arbeitet zusammen mitl Plan Senegal an das Projekt ‘1000 Girls, um anderen Mädchen weiterzugeben, was sie gelernt hat und das ist, dass die Bildung das Mittel ist, mit dem man sein eigenes Leben verändern kann.

66 Millionen Mädchen in der Welt gehen nicht zur Schule und jedes dritte von ihnen darf nicht zur Schule gehen, genau weil sie ein Mädchen sind.

Insbesondere erleben die Frauen in den Ländern von Mittel-West Afrika eine starke Ungleichheit gegenüber den Männern. Das bringt zu einem Mangel an Bildung für die Mädchen. Tatsächlich haben diese Länder das niedrigste Bildungsniveau der Welt.

Laut offiziellen Daten gehen 14 Millionen Kinder nicht in die Schule in den 11 Ländern von Mittel-West Afrika. 8 Millionen von ihnen sind Mädchen. Auf dem Land verdoppelt sich die Anzahl der Kinder ohne Bildung im Vergleich zu der Stadt. Zusätzlich immer mehr Mädchen aufhören in die Schule zu gehen, weil sie früh heiraten müssen, belastet werden und vergewaltigt werden. Es gibt auch wenige Infrastrukturen die den Geschlechtsunterschied fördern, wie zum Beispiel getrennte Toiletten.

Die Arbeit von Plan für die Bildung der Mädchen in Mittel-West Afrika bezieht sich auf drei Elementen: ein gleicher Zugang zur Bildung, eine qualitative Bildung und die Einbindung der Bildungsinstitutionen. Zusätzlich arbeitet Plan mit der lokalen und nationalen Regierungen, um sie für die Rechten der Kinder und insbesondere der Mädchen zu sensibilisieren.

Es ist möglich, eine Minute ins immer in dem Leben der Mädchen umzuändern: das ist was uns die Geschichte von Fatma Ndaw beibringt.

Für Informationen über wie kann man Pate eines Mädchens werden, kann man in Deutschland die Telefonnummer 0049 – (0)40 – 611 400 anrufen oder eine E-Mail an info@plan-deutschland.de schicken. Die Webseite von Plan findet man unter: www.plan-deutschland.de.

Fatma Ndaw
Fatma Ndaw

Voci di donne: Come l’istruzione può cambiare la vita in Africa

Hai un minuto? E se ce l’hai come vorrei riuscire a farlo diventare un sempre…” canta Mina nella sua ‘Itaca’, trasmessa in anteprima assoluta durante la trasmissione di Plan Italia, Prima le Ragazze, su La7 lo scorso 5 Giugno.

La Signora della musica italiana ha voluto così testimoniare la sua vicinanza all’impegno di Plan Italia, promotore di campagne a tutela dei diritti delle ragazze che non hanno la possibilità di studiare. In realtà, se ci si riflette, un minuto di attenzione nella vita delle bambine può significare un sempre.

Per Fatma Ndaw è stato veramente così: nata nei sobborghi di Dakar, in Senegal, a sei anni è rimasta orfana ma non ha smesso un minuto di studiare anche quando è stata costretta a sposarsi a soli 15 anni con uno zio, rimanendo subito incinta.

Fatma non si è persa d’animo, perché ogni minuto è prezioso, e ha lasciato il marito che voleva altri figli e con il sostegno di sua zia è riuscita ad andare all’università di Dakar laureandosi in Lingue. E’ diventata insegnante, ha comprato una casa per lei e sua zia. Non si è però fermata lì! Ora sta collaborando con Plan Senegal nel progetto ‘1.000 Girls‘ per trasmettere la lezione più importante che ha imparato ossia che l’istruzione è lo strumento per cambiare la propria vita.

Ci sono ancora 66 milioni di bambine nel mondo che non vanno a scuola e a una su tre viene negato l’accesso all’istruzione scolastica proprio perchè femmina.

In particolare i paesi dell’Africa centro-occidentale soffrono di una forte disparità di genere che si traduce nella mancanza di istruzione scolastica per le bambine. Infatti le zone occidentali hanno il livello di istruzione più basso nel mondo.

Secondo dati ufficiali negli 11 paesi africani della fascia occidentale 14 milioni di bambini in età scolare non vanno a scuola e quasi otto milioni sono bambine. Nelle aree rurali la percentuale dei bambini senza istruzione arriva al doppio in confronto a quella dei bambini che vivono nelle aree urbane. Inoltre la percentuale di abbandono scolastico grava pesantemente sulle ragazze e le cause sono espresse dai matrimoni prematuri, dalle molestie, dalle violenza di natura sessuale e dalla mancanza di infrastrutture che aiutino le differenze di genere come, ad esempio, i bagni separati.

Il lavoro di Plan nei confronti dell’istruzione delle bambine nell’Africa centro-occidentale si fonda su tre elementi interconnessi: un uguale accesso all’istruzione, un’istruzione di qualità e il coinvolgimento delle istituzioni scolastiche. Inoltre Plan lavora con i governi sia locali sia a livello nazionale per sensibilizzarli verso il rispetto dei diritti di tutti i bambini soprattutto delle bambine.

Perché ‘trasformare un minuto in sempre’ nella vita delle bambine del mondo si può fare, ce lo insegna Fatma Ndaw.

Per informazione su come sostenere una bambina a distanza con Plan Italia, si può chiamare il numero: 0039-039 6848701 – email: info@plan-italia.orgwww.plan-italia.org.

Fatma Ndaw
Fatma Ndaw

Stiftung Marisa Bellisario: ausgezeichnete Frauen!

Für eine Frau Karriere zu machen ist anstrengender aber macht mehr Spaß“.

Vor 25 Jahren hat Marisa Bellisario uns bewiesen, dass jede Frau, wenn sie zielstrebig, mutig und bereit ihre Ambitionen zu folgen ist, kann alles in ihrem privaten Leben und bei der Arbeit erreichen. Frau Bellisario, die in 1988 gestorben ist, wurde von der Weltpresse als strenge aber korrekte Managerin bezeichnet und ihre professionelle Entwicklung bei Olivetti ist, ohne Zweifeln, sehr beeindruckend. Ihre ist die erste internationale Karriere in dem Bereich der Informatik in Italien. Sie selbst schrieb, dass “sie 20 Jahre vor den Wirtschaftswissenschaftlern und Experten erfahren habe, dass eine Firma international ausgestattet sein muss”.

Seit 1989 verleiht die Stiftung, die ihren Name trägt, einen Preis an weiblichen Vorzüglichkeiten, die sich bei der Arbeit, in dem Management, in der Wirtschaft und in der Gesellschaft in Italien aber auch international ausgezeichnet haben. ‘Donne ad alta quota’ ist ein Preis, der gedacht wurde um die Mühe der Frauen bei der Arbeit zu erkennen und dieses Jahr hat diese Veranstaltung am 20 Juni stattgefunden.

Die Stiftung Maria Bellisario, deren Präsident Lella Golfo ist, engagiert sich für die Recherchen und die Projekte, die weibliche Arbeitsumfeld, Unternehmertum und Management in den neuen Technologien befördern. Die Stiftung wertete die Frauen auf, die in dem öffentlichen und privaten Bereich tätig sind und fördert eine Gleichheitskultur in einer offenen Weise. Ihr Hauptziel ist, die Politiker, die Institutionen, die Unternehmen und die Arbeitswelt auf Idee und innovative Projekte für die professionelle Entwicklung der Frauen in Italien und international hinzuweisen.

Entscheidungen, Leistungsfähigkeit und Kenntnisse in einem internationalen Umfeld haben Marisa Bellisario eine weitsichtige und mutige Frau gemacht. Die Stiftung Bellisario fährt ihr Engagement fort, das ein Symbol für die Gleichheit zwischen Frau und Mann dargestellt hat.

Fondazione Marisa Bellisario: donne eccellenti!

Per una donna fare carriera è più difficile ma è più divertente“.

Venticinque anni fa Marisa Bellisario lasciava la consapevolezza che ogni donna, se determinata e coraggiosa, in grado di osare e inseguire le proprie ambizioni, può raggiungere qualsiasi traguardo, nella vita come nel lavoro. La Bellisario, scomparsa nel 1988, era definita manager dura ma corretta dalla stampa internazionale e il suo percorso professionale in Olivetti è degno di ammirazione. Infatti la sua è la prima carriera in Italia nell’ambito delle telecomunicazioni e dell’informatica e la prima di respiro internazionale, perché è lei stessa a scrivere di “aver scoperto venti anni prima di economisti ed esperti che un’impresa deve essere internazionale”.

Ogni anno dal 1989 la Fondazione che da lei prende il nome, presieduta da Lella Golfo, premia le eccellenze femminili che si sono distinte nella professione, nel management, nella scienza, nell’economia e nel sociale a livello nazionale e internazionale. ‘Donne ad alta quota‘ è un premio pensato per riconoscere l’impegno delle donne nel lavoro che quest’anno si è svolto il 20 giugno.

La Fondazione Marisa Bellisario promuove lo studio e la progettazione di azioni rivolte al mondo del lavoro, dell’imprenditoria femminile e del management con interesse particolare verso le nuove tecnologie. La Fondazione desidera valorizzare le professionalità femminili che operano nel settore pubblico e privato e promuove una cultura attenta alla parità in un dialogo aperto nella società. Ha come obiettivo principale quello di richiamare costantemente l’attenzione del mondo politico, delle istituzioni, dell’imprenditoria e del mondo del lavoro su idee e progetti innovativi, per promuovere e sostenere l’affermazione delle professionalità femminili in ambito nazionale ed internazionale.

Decisionismo, capacità e competenze coniugate con l’esperienza maturata a livello internazionale hanno fatto del profilo professionale di Marisa Bellisario una donna lungimirante e coraggiosa. La Fondazione Bellisario porta avanti il suo impegno che ha rappresentato per la storia femminile un simbolo dell’affermazione della parità tra uomo e donna.

Because I am a girl

Alle Kinder sollen gesund aufwachsen, sie haben das Recht auf Erziehung ohne Gewalt, auf Bildung und Schutz vor Ausbeutung. Das schreibt die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) vor. Doch für Mädchen gilt dies oft einfach nicht!

Besonders in Afrika, Asien und Lateinamerika ist die Gleichheit keine Selbstverständlichkeit. Viele Mädchen können dort nicht regelmäßig zur Schule gehen, da sie Aufgaben im Haushalt erledigen, auf ihre Geschwister aufpassen oder ihren Mütter bei der Feldarbeit helfen müssen. Ein Schulabschluss ist die Ausnahme. Im Krankheitsfall erhalten Mädchen oftmals keine Medikamente. Allzu oft werden sie früh verheiratet und gebären viel zu jung ihre Kinder. Im schlimmsten Fall werden Mädchen nicht in ein Geburtsregister eingetragen und können dadurch leicht Opfer von körperlicher und psychischer Gewalt, Ausbeutung oder Menschenhandel werden.

Doch Mädchen könnten die ‘Motoren’ einer Gemeinschaft sein. Werden sie gefördert, verbessert sich langfristig die Wirtschaftskraft ihrer Familien, der Gemeinden – und letztlich ganzer Nationen. Das zeigen die Erfahrungen von Plan sowie Studien von UN und Weltbank.

Jedes zusätzliche Jahr in der weiterführenden Schule erhöht das potentielle Einkommen einer jungen Frau um 15 bis 25 Prozent. Frauen investieren ihre Ersparnisse wieder selbst in die Bildung der eigenen Kinder. Das zahlt sich langfristig aus – durch bessere Jobs für die ganze Familie.

Deswegen fördert die Kampagne ‘Because I am a girl‘ von Plan die Entwicklung der Mädchen und ihre Bildung. Neben einem Schulbesuch geht es darum, dass sie eigenverantwortlich ein selbstbestimmtes Leben führen können. Mädchen unterstützen bedeutet die Armut zu beseitigen!

 

Because I am a girl

Tutti i bambini devono poter crescere in modo sano, aver diritto a un’educazione senza violenza, poter essere istruiti ed essere protetti dallo sfruttamento: così sta scritto nella Convenzione per i diritti dei bambini dell’ONU. Spesso però per le bambine non è così!

Particolarmente in Africa, Asia e America Latina l’uguaglianza non è scontata. Molte bambine non possono frequentare regolarmente la scuola perchè devono fare i mestieri, prendersi cura dei fratelli e delle sorelle oppure aiutare la propria madre nei campi. Il diploma diventa quindi l’eccezione. Se sono malate spesso non ricevono cure. Inoltre sono spesso vittime di matrimoni combinati e diventano mamme in età ancora adolescenziale. Nel peggiore dei casi non vengono neanche registrate all’anagrafe e diventano quindi più facilmente vittime di violenza fisica e psicologica, sfruttamento e traffico di persone.

Le ragazze però, se aiutate, potrebbero rappresentare il ‘motore’ della società. Supportando il loro sviluppo migliora di gran lunga la situazione economica della loro famiglia, della loro comunità e non per ultima della loro nazione. Questo viene dimostrato sia dall’esperienza di Plan che dagli studi dell’ONU e della Banca Mondiale.

Ogni anno in più passato fra i banchi di scuola significa per una ragazza che il suo reddito potenziale aumenta tra il 15 e il 25 per cento. Le donne infatti investono i loro risparmi nell’educazione dei propri figli. Questo porta a lavori migliori per i membri delle loro famiglie.

Per questo motivo la campagna ‘Because I am a girl’ di Plan appoggia lo sviluppo delle bambine e la loro formazione. Oltre al fatto che possano andare a scuola è importante che esse siano in grado di prendere in modo indipendente le loro decisioni e ciò ha un grande impatto sullo sviluppo delle nazioni povere.

Because I am a girl è una campagna mondiale per i diritti delle bambine che promuove il loro diritto ad avere le stesse chance dei pari età di sesso maschile. L’obiettivo di Plan è quello di rafforzare la posizione femminile perchè possano riscattare la loro situazione famigliare. Investire sulle bambine significa accantonare la povertà!