ES IST NIE ZU SPÄT, UM DEN KURS ZU KORRIGIEREN

Seit ich nach der Elternzeit wieder arbeite, fällt es mir schwer, meine Kräfte einzuteilen und ein neues Gleichgewicht zwischen den vielen Aufgaben zu finden. Mir ist auch aufgefallen, dass ich meine Prioritäten falsch gesetzt habe: Ich habe Aktivitäten vernachlässigt, die mich immer unterstützt haben – wie Sport und Meditation. Dadurch bin ich aus dem Gleichgewicht geraten. An manchen Tagen habe ich mich sogar so verhalten, dass ich mich selbst in meinen Handlungen oder Worten nicht wiedererkannt habe.

Ich habe schon immer eine gute Fähigkeit zur Selbstreflexion gehabt und habe schnell gemerkt, dass ich auf dem falschen Weg war. Ich hatte zwei Möglichkeiten: weitermachen wie bisher oder den Kurs korrigieren. Ich habe mich für die zweite Option entschieden.

Wenn wir merken, dass wir Verhaltensweisen entwickelt haben, die uns nicht glücklich machen, ist es nie zu spät, etwas daran zu ändern. Wichtig ist, es nicht zu vertagen, sondern sofort zu beginnen, so zu handeln, wie wir uns fühlen möchten – also so, wie es zu uns besser passt. Wir sollten nicht sagen: ‚Ab morgen ändere ich alles!‘, sondern heute damit anfangen – mit kleinen Schritten, die in die richtige Richtung gehen. Das wird uns besser fühlen lassen und es trainiert unser Gehirn darauf, das zu machen, was für uns richtig ist.

Es ist nie zu spät, den Kurs zu korrigieren, denn was uns heute ausmacht und in dem wir uns nicht wiedererkennen, können wir durch eine bessere Version von uns ersetzen. Wir müssen nur bereit sein, die nötige Arbeit zu machen – und keine Angst davor haben.

Pflege deine Gedanken wie ein Garten

Siamo sempre in tempo a correggere il tiro

Da quando ho rincominciato a lavorare dopo la maternità sto facendo un po‘ di fatica a dosare le energie e a trovare un nuovo equilibrio tra le tante cose da fare. Mi sono anche accorta di aver concentrato le mie priorità in modo sbagliato tagliando attività che mi hanno sempre supportata, come lo sport e la meditazione, e arrivando così a un disequilibrio. Alcuni giorni ho avuto degli atteggiamenti sbagliati non riconoscendomi in ciò che facevo o dicevo.

Ho coltivato sempre un buon grado di introspezione e mi sono resa conto quasi immediatamente di essere sulla strada sbagliata. Avevo due scelte: continuare così o correggere il tiro. Mi sono decisa per la seconda opzione.

Quando ci accorgiamo di aver sviluppato dei tratti che ci fanno vivere male le nostre giornate, siamo sempre in tempo a cambiare atteggiamento. L’importante è non rimandare ma applicare fin da subito il modo in cui vogliamo sentirci, ossia quello in cui ci riconosciamo. Non dirci: „Da domani cambio musica!“ ma farlo immediatamente anche con un piccolo gesto nella giusta direzione. Ci farà sentire meglio e allenerà il cervello a scegliere ciò che è per noi più giusto.

Siamo sempre in tempo a correggere il tiro perché quello che ci caratterizza oggi e in cui non ci riconosciamo possiamo sostituirlo con una versione migliore di noi. Basta non avere paura di fare il lavoro necessario per raggiungerla.

Coltiva i tuoi pensieri come i fiori in un giardino

Das Schöne bemerken

Hey du, ich weiß, dass du manchmal mit gesenktem Blick aufs Smartphone durch die Straße läufst und Kopfhörer trägst, um der Stille deines Lebens nicht zu begegnen. Doch so riskierst du, das Wichtigste zu verpassen. Halte einen Moment inne: Hast du dich heute schon umgesehen? Sind dir die Blumen aufgefallen, die im Garten des Nachbarhauses blühen? Hast du angehalten, um sie zu riechen? Nein?! Und warum nicht?!

Die Schönheit umgibt dich – es liegt an dir, sie bewusst wahrzunehmen.

Das Schöne ist überall, es ist deine Aufgabe es wahrzunehmen

Accorgiti del bello

Hey tu, che a volte cammini per strada con lo sguardo rivolto sullo smartphone, che hai gli auricolari per non confrontarti con il silenzio della tua vita e che rischi così di perdertela. Fermati un attimo: ti sei già guardato intorno oggi? Hai notato per caso i fiori che stanno sbocciando nel giardino del palazzo accanto al tuo? Ti sei fermato ad annusarli? Come no?! E perché?!

Il bello ti circonda, sta a te prenderne coscienza in modo consapevole.

La bellezza è ovunque basta solo coglierla

Familienzimmer

Ich schreibe nicht oft über meine Rolle als Mutter, aber es gibt eine Sache, die ich hier teilen möchte, weil sie den Beginn unseres Lebens als Eltern erleichtert hat.

In Deutschland besteht – sofern verfügbar – die Möglichkeit, im Krankenhaus ein Familienzimmer für die Zeit nach der Geburt zu beantragen. Für uns war das möglich und wir waren sehr dankbar dafür. Ich musste mich nicht alleine um die Neugeborene kümmern und ihr Papa konnte von Anfang an eine starke Bindung zu ihr aufbauen. Meiner Meinung nach haben wir so leichter unsere Dynamik als Familie gefunden.

Es gab auch lustige Momente: Als frischgebackene Mama wurde ich von der Krankenhausküche wie eine Königin behandelt, um meinen Körper beim Stillen zu unterstützen – während Dominik nur das vegetarische Menü bekam und neidisch auf meinen Muffin auf dem Tablett blickte.

Für mich war dieses Familienzimmer ein echter Game-Changer. Wir konnten uns organisieren und ausruhen, wie wir wollten, ohne die Bedürfnisse anderer beachten zu müssen.

Natürlich ist das nicht immer möglich und es kostet einen Aufpreis – aber meiner Meinung nach lohnt es sich.

Ich schreibe darüber, weil ich es wichtig finde, zu zeigen, was hier gut funktioniert, um Verbesserungen anderswo anzuregen.

Bild: Mistral AI

Camera familiare

Non scrivo molto sul mio essere mamma ma c‘è un fatto che voglio condividere qui perché ha facilitato l’inizio del nostro percorso di genitori.

In Germania si ha la possibilità, previa disponibilità, di richiedere in ospedale una camera familiare durante il periodo di degenza per un parto. Per noi è stato possibile e di questo siamo stati molto grati. Non solo non mi sono trovata da sola a gestire la neonata ma anche il suo papà ha potuto instaurare con lei un legame forte fin da subito. Abbiamo trovato secondo me più facilmente la nostra dimensione come famiglia.

Ci sono stati anche momenti divertenti: io come neomamma ricevevo un trattamento da regina da parte della mensa dell’ospedale, per far sì che il mio corpo avviasse l’allattamento, mentre Dominik riceveva solamente il menú vegetariano guardando con invidia il muffin nel mio vassoio.

Per me avere una camera familiare solo noi tre è stato davvero un game changer. Potevamo organizzarci e riposarci come necessario senza doverci preoccupare dei bisogni di qualcuno esterno alla nostra famiglia.

Ovviamente questo non è sempre possibile negli ospedali tedeschi e costa un sovrapprezzo che però secondo me vale la pena pagare.

Ne scrivo perché ritengo importante mostrare quello che funziona bene qui per incentivare un miglioramento altrove.

Immagine: Mistral AI

Neugierde

Wenn es eine Sache gibt, die mich auszeichnet, dann ist es meine Neugierde.

Schon als Kind war ich immer sehr interessiert. Ich bemerke jede Veränderung. Ich glaube, es ist dieser Neugier zu verdanken, dass ich so bin, wie ich bin. Interesse an dem zu zeigen, was mich umgibt, und an dem, was das Leben der Menschen prägt, die meinen Weg kreuzen, ist eine Eigenschaft, auf die ich sehr stolz bin.

Doch diese Charaktereigenschaft wurde diese Woche Opfer eines epischen Aprilscherzes meiner Kollegen an meinem ersten Arbeitstag nach meiner Elternzeit. Sie ließen mich glauben, dass zwei Kollegen nicht nur in meiner Abwesenheit eine Beziehung begonnen hätten, sondern sogar vor ein paar Tagen geheiratet hätten. Er hatte ihren Nachnamen angenommen, sein Namensschild und sein Badge zeigten diese Namensänderung. Auf seinem Schreibtisch lag ein Foto ihrer Hochzeit – natürlich mit KI erstellt. Alles wirkte so echt, und ich habe an der Geschichte geglaubt, ahnungslos und naiv, dass mein erster Arbeitstag der 1. April war.

Es war aber alles sehr lustig, und ich habe gerne die Rolle des Clowns gespielt. Dieser Streich wird in die Geschichtsbücher eingehen.

Meine Kollegen sind auch nette Menschen 😂

Curiosità

Se c’è una cosa che mi contraddistingue è la curiosità.

Fin da bambina sono sempre stata una persona molto vispa intellettualmente. Noto ogni cambiamento. Credo che sia grazie a questa mia curiosità che sono arrivata fin qui. Mostrare interesse verso quello che mi circonda e ciò che caratterizza la vita delle persone che incrociano il mio percorso è una mia qualità di cui vado molto orgogliosa.

Questo mio tratto di carattere è stato però vittima di un epocale pesce d’aprile questa settimana fattomi dai miei colleghi nel giorno del mio rientro al lavoro.

Mi hanno fatto credere che due colleghi, non solo avessero iniziato una relazione in mia assenza, ma si fossero sposati pochi giorni fa. Lui aveva preso il cognome di lei, il suo segnaposto e il suo badge riportavano questo cambio di cognome. Sulla sua scrivania c’era una foto delle loro nozze, fatta con l’AI. Sembrava tutto molto vero e io ovviamente, ci sono cascata, ignara e ingenua del fatto che il mio primo giorno di lavoro fosse il primo aprile.

È stato però molto tutto molto divertente e io ho fatto volentieri la figura del pagliaccio. Lo scherzo entrerà nei libri di storia.

I miei colleghi oltre a essere dei burloni sono anche molto gentili!

Die acht Tage, die mein Leben veränderten

„Welche Antwort möchten Sie bekommen?“
„Eine positive!“, antwortete ich spontan.
„Das kriegen Sie“, sagte der Mann, der später mein Chef bei 1&1 werden sollte.
Mein Herz klopfte: Ich konnte es kaum glauben.

Dieses Gespräch gab meinem Leben eine Wendung. Innerhalb von acht Tagen suchte ich ein Zimmer zum Wohnen, organisierte meinen Umzug und alle notwendigen Unterlagen, um in Deutschland zu arbeiten. In denselben acht Tagen lernte meine Mutter, einen Computer einzuschalten und sich bei Skype anzumelden, um mit mir in Kontakt bleiben zu können.

Diese Woche erzählte ich diese Geschichte einer Dame, die Italienisch lernt und sich auch im Eine-Welt-Laden in Weil der Stadt engagiert.

Beim Sprechen wurde mir bewusst, wie mutig dieser Sprung ins Ungewisse war. Damals hatte ich jedoch keine Zeit, darüber nachzudenken. Ich war damit beschäftigt, dem Fluss meines Lebens zu folgen, ohne mir zu viele Fragen zu stellen.
Mein Motto war: „Ich will nicht mit 40 dastehen und mich fragen, wie es gewesen wäre, wenn ich es versucht hätte.“ Und in diesem Jahr werde ich 40! Heute bin ich sehr stolz auf den Schritt, den ich gewagt habe. Seit 2012 habe ich viel erlebt und mein Weg war nicht immer einfach. Doch diese Entscheidung hat mich zu der Person gemacht, die ich immer sein wollte.
Die Dame, der ich meine Geschichte erzählte, sagte, sie sei beeindruckt von meiner Willenskraft. Das hat mich sehr gefreut.

Es erfordert Mut, die vertraute Umgebung und Familie und Freunde zu verlassen – und noch mehr Mut ist notwendig, um an der Entscheidung festzuhalten, wenn das Leben schwierig wird. Doch das ist der einzige Weg, um sich zu entfalten.

Ich in einer Brauerei in Karlsruhe während der Europameisterschaft in 2012

Gli otto giorni che mi hanno cambiato la vita

“Che risposta vuole sentire?”

“Una positiva!”, mi uscì di getto.

“Effettivamente la sta ricevendo”, mi disse quello che sarebbe poi diventato il mio capo da 1&1.

Il mio cuore si allargò, stentavo a crederci.

Questa conversazione diede una svolta alla mia vita. In otto giorni cercai una stanza in cui alloggiare, organizzai il mio trasferimento e tutti i documenti necessari per lavorare in Germania. In quegli stessi otto giorni mia madre imparò ad accendere un computer e a collegarsi su Skype in modo da poter rimanere in contatto con me anche a distanza.

Questa settimana mi sono ritrovata a raccontare il mio trasferimento in Germania a una signora che sta imparando l’italiano e che ho conosciuto facendo volontariato al negozio equo e solidale di Weil der Stadt.

Parlando mi sono accorta di quanto quel salto nel buio sia stato molto coraggioso. Allora però non avevo il tempo di preoccuparmene. Ero impegnata a seguire la corrente della mia vita senza pormi troppe domande.

Il mio motto era: “Non voglio arrivare a 40 anni e chiedermi come sarebbe stato se ci avessi provato”. Ecco, io quest’anno io compio 40 anni e sono molto orgoliosa del salto che ho fatto. Dal 2012 a oggi ne ho fatta di strada e il mio percorso non è stato sempre semplice. Quella decisione mi ha portata a diventare la persona che sapevo di poter essere.

La signora a cui ho raccontato la mia storia mi ha detto di essere impressionata dalla mia forza. Questo mi ha fatto un grande piacere.

Ci vuole coraggio nel lasciare l’ambiente in cui si è cresciuti e gli affetti più cari e ancora più coraggio è necessario nel mantenere la propria decisione quando il gioco si fa duro. Questa è però l’unica via possibile per realizzarsi.

Io in una birreria di Karlsruhe durante gli Europei di calcio del 2012.