Schaffe Raum in deinen Freundschaften

Eines der schönsten Merkmale einer Freundschaft ist, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem man sich öffnen kann.

Gerade in schwierigen Situationen ist es eine große Erleichterung zu wissen, dass man Freunde hat, die einem den nötigen Raum lassen, um sich frei zu unterhalten. Sprechen zu können, während man die ungeteilte Aufmerksamkeit des Gegenübers genießt, vermittelt uns ein positives Gefühl.

Wenn man in schwierigen Gewässern navigiert, die Last unseres Boots zu teilen, macht uns nicht nur leichter, sondern auch freier in unserem Handlungsspielraum.

Eine Freundschaft, in der man selbst unter schwierigen Bedingungen blühen kann, sollte man festhalten.

In der Freundschaft lass diejenigen blühen, die an deiner Seite stehen.

Nelle tue amicizie crea spazio

Una delle caratteristiche più belle nell’amicizia è quella di creare uno spazio sicuro nel quale aprirsi.

Specialmente in situazioni difficili, sapere di avere degli amici che ci lasciano lo spazio necessario per confidarci, è un gran sollievo. Poter parlare sapendo di avere l’attenzione indisturbata del nostro interlocutore ci infonde, infatti, una sensazione positiva.

Quando si navigano acque difficili, condividere il peso della nostra imbarcazione, non solo ci rende più leggeri ma anche più liberi nel nostro raggio di azione.

Un’amicizia nella quale poter fiorire anche in condizioni difficili è da tener ben stretta.

Nell’amicizia lascia fiorire chi ti sta accanto

Ich lebe in meinem Kopf

Ich mag tiefergehende Gespräche – solche, in denen man über das eigene Leben philosophiert, über Entscheidungen, Motivationen und Gedanken. Das sind die Gespräche, in denen ich am meisten über die Person vor mir erfahre. Ich erzähle etwas über mich, öffne mich dabei und beobachte die Reaktion meines Gegenübers. An ihrer Reaktion lerne ich nicht nur etwas über diese Person, sondern auch über mich selbst.

Ich lebe viel in meinem Kopf, und manchmal ist es schön, die Türen zu öffnen und jemanden einzuladen, dem ich meine privatesten Gedanken anvertraue. Wenn ich das tue, dann weil ich meinem Gegenüber vertraue. Bestimmte Themen auszusprechen hilft mir, sie besser einzuordnen, indem ich Abstand gewinne.

Jeder Gedanke sollte nur vorübergend sein – und wenn er stattdessen lange in unserem Kopf bleibt, ist es nie falsch, darüber zu sprechen. Die eigenen Erfahrungen zu teilen bereichert die Freundschaft und bietet eine weitere Perspektive, von der aus man sie betrachten kann.

Io abito nella mia testa

A me piacciono le conversazioni profonde, quelle in cui filosofeggi sulla tua vita, le tue scelte, le tue motivazioni e i tuoi pensieri. Sono quel tipo di conversazioni in cui imparo di più sulla persona che ho di fronte. Racconto qualcosa di me e, così facendo, mi apro e osservo la reazione di chi ho di fronte. Da come reagisce non solo imparo qualcosa su questa persona ma anche su di me.

Io abito molto nella mia testa e, ogni tanto, è per me bello aprirne le porte e ospitare qualcuno a cui affido i miei pensieri più privati. Quando lo faccio è perché mi fido di chi ho di fronte. Esternare certi argomenti mi aiuta a categorizzarli meglio prendendone distanza.

Ogni pensiero dovrebbe essere passeggero e, se invece rimane a lungo nella nostra testa, parlarne non è mai un errore. Condividere la propria esperienza arricchisce l’amicizia e offre un altro punto di vista da cui considerarla.

Das Schreiben als Heilmittel für den Geist

Ich höre gerade ein Buch einer amerikanischen Autorin, die ich sehr schätze: Kay Redfield Jamison. Das Buch heißt „Fires in the Dark: Healing the Unquiet Mind“ und behandelt die Frage, wie man von psychischen Erkrankungen heilen kann. Eine Methode, die Kay Redfield Jamison beschreibt, ist das Schreiben als Therapie – und ich kann ihr da nur zustimmen.

Seit nunmehr fünf Jahren schreibe ich jeden Morgen meine Gedanken in ein digitales Tagebuch. Ich schreibe weder, um es später zu lesen, noch für jemanden anderen. Ich schütte einfach alles aus, was mir in den ersten Stunden des Tages durch den Kopf geht. Oft schreibe ich darüber, wie ich die Nacht verbracht habe, und frage mich, wie ich mich fühle. Dabei versuche ich, so ehrlich wie möglich zu sein. Diese wenigen Zeilen, die für mich so wichtig geworden sind, haben keinen bestimmten Adressaten. Es ist der Moment am Tag, in dem ich in mich hineinhorche und mich mit meiner Seele verbinde.

Mein „Morgen-Tagebuch“, wie ich es genannt habe, war in all den Jahren eine große Stütze für mich. Ich glaube, dass ich in den letzten fünf Jahren mehr Fortschritte bei der Bewältigung meines unruhigen Geistes gemacht habe als je zuvor. Das tägliche Schreiben hat mir geholfen, wiederkehrende Muster zu erkennen, Veränderungen umzusetzen und in mir selbst die Kraft zu finden, weiterzumachen.

Etwas, das Kay Redfield Jamison schreibt, vermittelt Hoffnung: Es ist möglich, aus einer psychischen Erkrankung herauszufinden – aber es erfordert harte Arbeit an sich selbst. Diese Aufgabe anzugehen, ist unsere Verantwortung.

La scrittura nel guarire la mente

Sto ascoltando un libro di un’autrice americana che stimo molto, Kay Redfield Jamison. Il libro si intitola ‘Fires in the dark, healing the unquiet mind‘ e tratta di come guarire da malattie mentali. Un metodo che Kay Redfield Jamison descrive è quello della scrittura come terapia e io posso solo concordare con lei.

Da ormai cinque anni scrivo ogni mattina sulle pagine di un diario digitale i miei pensieri. Non scrivo né per rileggermi né per qualcuno, butto semplicemente fuori tutto quello che impegna la mia testa nelle prime ore della giornata. Spesso scrivo di come ho trascorso la notte e mi chiedo sempre come mi sento. Cerco di essere il più sincera possibile nella risposta. Nessuno è il destinatario di quelle poche righe che sono diventate per me fondamentali. È il momento della giornata in cui mi guardo dentro e stabilisco con il mio animo un filo di connessione.

Questo mio ‘Diario del mattino’, come l’ho intitolato, è stato negli anni per me un grande supporto. Credo di non aver fatto mai tanti progressi nella gestione della mia mente irrequieta come negli ultimi cinque anni. La scrittura quotidiana mi ha permesso di riconoscere percorsi ripetitivi, implementare cambiamenti e trovare dentro di me la forza di continuare a fare bene.

Una cosa di cui scrive Kay Redfield Jamison da molta speranza: uscire da una malattia mentale è possibile ma richiede un duro lavoro personale. Confrontarsi con questo compito è nostra responsabilità.

Definiere keinen Tag als negativ

Etwas, das ich im letzten Jahrzehnt gelernt habe, ist, keinen Tag als negativ zu bezeichnen. Der Grund dafür ist einfach: Man hat immer die Möglichkeit, ihn in eine positive Richtung zu lenken. Man muss nur den Fokus seiner Gedanken ändern.

Oft drehen wir uns in unseren negativen Gedanken im Kreis und bemitleiden uns selbst so sehr, dass es schwerfällt, einen Ausweg aus diesen Gefühlen zu finden. Wenn wir jedoch einen Schritt zurücktreten und die Situation objektiv betrachten, können wir lernen, das zu schätzen, was wir haben. Ja, vielleicht erleben wir einen schwierigen Tag, aber wenn wir uns auf das Positive in unserem Leben konzentrieren, werden wir uns sofort besser fühlen. Dieses positive Gefühl können wir zum Beispiel durch Dankbarkeit stärken.

Allein schon drei Dinge aufzuzählen, für die wir dankbar sind, kann in uns positive Gefühle auslösen. Es lenkt den Blick auf das, was in unserem Leben gut funktioniert, und reduziert die Aufmerksamkeit für negative Gedanken. So fühlen wir uns sofort besser – und vielleicht können wir sogar eine Aktivität ausüben, die dieses Gefühl verlängert. Und schon erweist sich ein schwieriger Tag als teilweise positiv – und das ist ein guter Ausgangspunkt für den nächsten Tag.

Non definire una giornata negativa

Una cosa che ho imparato nell’ultimo decennio è quella di non etichettare una giornata negativa come tale. Il motivo è semplice: si ha sempre la possibilità di farla girare in un modo positivo. Basta solamente spostare il centro dei nostri pensieri.

Spesso ci crogioliamo nel nostro malumore e ci autocommiseriamo così tanto che è difficile uscire dal nostro vortice di sensazioni negative. Se facciamo un passo indietro e osserviamo la situazione con obiettività, saremo in grado di mostrare apprezzamento per ciò che abbiamo. È vero, probabilmente stiamo vivendo una giornata difficile ma, se mettiamo in luce tutto quello che di positivo caratterizza la nostra vita, saremo in grado di sentirci meglio nell’immediato. Questa sensazione positiva possiamo coltivarla ad esempio con la gratitudine.

Portare alla nostra attenzione anche solo tre cose di cui siamo grati può innescare nella nostra mente dei sentimenti positivi. Mette la luce su ciò che funziona nella nostra vita, distogliendo l’attenzione dai pensieri negativi. Può iniziare a farci sentire meglio e, magari, anche a intraprendere un’attività che ci faccia continuare a sentire così. Ed ecco che una giornata difficile si rivela parzialmente positiva e questo è un buon punto per incominciare a sentirci bene domani.

Inne halten und atmen

Freitag fühlte ich mich irgendwie unruhig. Es war mein freier Tag von der Arbeit. Normalerweise nutze ich die Zeit für Einkäufe und Haushalt. Nach dem Einkaufen habe ich das Bad geputzt und dann das Mittagessen vorbereitet. Beim Gemüse schneiden ist mir meine Unruhe bewusst geworden. Als ich mit Dominik darüber sprach, kamen wir zu dem Schluss, dass ich vielleicht eine Pause brauche. Nach dem Essen habe ich mich also auf das Sofa gelegt.

Wenn ich mir eine Pause gönne, habe ich oft ein schlechtes Gewissen. Ich weiß genau, woher das kommt und wie ich damit umgehen kann. Meine Strategie an diesem Freitag war zum Beispiel, mich auf den Atem zu konzentrieren, um meinen Geist zu beruhigen. Ich habe einen Timer auf vierzig Minuten gestellt und bin einfach nur daliegen geblieben – ohne Geräte, ohne Ablenkung. Nur ich und mein Atem. Auch wenn es mir schwerfiel, mir diese Pause zu gönnen, war dieser Moment für mich entscheidend. Er hat mich beruhigt.

Unser Alltag ist oft hektisch, daher ist es sehr wichtig, sich bewusst eine Pause zu nehmen. Sich Zeit zu nehmen, um runterzukommen – vom Kopf in den Körper zurückzufinden – kann unsere Stimmung verbessern.

Falls du gestresst bist und nicht weißt warum: Halte inne und atme.

Fermati e respira

Venerdì mi sentivo un po‘ come sottocorrente: ero irrequieta. È il mio giorno libero dal lavoro e di solito lo uso per fare la spesa e mettere in ordine la casa. Dopo essere rientrata dagli acquisti, mi sono messa a pulire il bagno e poi a preparare il pranzo. Mentre tagliavo le verdure, mi sono resa conto della mia irrequietezza. Parlandone con Dominik, siamo giunti alla conclusione che forse avrei dovuto prendermi una pausa. Dopo pranzo mi sono allora sdraiata sul divano.

Quando mi concedo una pausa, di solito, ho sempre un senso di colpa. So benissimo da dove provenga e come gestirlo. La mia strategia venerdì è stata, ad esempio, quella di concentrarmi sul respiro per calmare la mente. Ho messo un timer di quaranta minuti e sono stata lì sdraiata a respirare, senza device né distrazioni. Solo io e il mio respiro. Anche se ho fatto fatica a concedermelo, quel momento di pausa è stato per me fondamentale. Mi ha tranquillizzata.

Abbiamo tutti una quotidianità frenetica, per questo è molto importante concedersi delle pause consapevoli. Prendersi del tempo per scendere giù di giri, passando dalla mente al corpo riconnettendosi, può cambiare le carte che abbiamo in mano.

Nel dubbio, se ti senti stressato e non sai perché, fermati e respira.