Zurück im hier und jetzt

Heute Abend bin ich nach der Arbeit aus dem Bus gestiegen und den kurzen Nachhauseweg gelaufen. Ich war voll in meinen Gedanken: Die Arbeit, die Suche nach der Motivation Sport zu machen und das etwas zu teure Angebot für unseren Ürlaub am Ende des Jahres. Vor der Haustüre wollte ich kurz noch einen Blick in den Briefkasten werfen und genau in diesem Moment ist was besonderes passiert.

Ich habe unseren Nachbar gesehen, der sich mit einer Person unterhalten hat, und neben ihm war ein Kind. Ich wollte den Nachbar bei seiner Unterhaltung nicht stören und ich hatte das Kind nicht wirklich wahrgenommen, beschäftigt wie ich war, meine Gedanken zu ordnen.

Laut sagte das Kind: “Hiiiiiiiiii!” und zurück war ich im hier und jetzt. 

Manchmal machen wir und zu viele Gedanken über To dos uns Prioritäten, die wir uns selbst setzen, und wir vergissen die Wichtigkeit “Hallo” zu sagen und ein Lächeln einem Kind zu schenken.

Aus dem Kalender meiner Nachbarin

Meine Nachbarin, eine Frau rund um die 60, hat neben ihrer Tür einen Kalender aufgehängt. Jeden Monat gibt es unter einem Bild einen Satz, der mich immer zum nachdenken bringt. Für März lautet der Satz wie folgt:

Glück: zu wissen, dass die meisten Zustände sich verändern und dass das Leben ein Fluss ist, in den wir nie zweimal treten. Ganz gleich wie alt wir sind – wir entstehen noch. In uns und vor uns gibt es noch etwas zu gestalten.

Ich finde es schön, dass sie den Kalender im Treppenhaus aufgehängt hat, weil solche Sätze und Sprüche mir eine neue Perspektive sowie viele positive Energien jeden Monat geben.

Draquila – Italien zittert

Warum wählen die Italiener Berlusconi? Die Gewalt der Propaganda, die Machtlosigkeit der Bürger, die Wirtschaft und der Umgang mit der Macht basiert auf Rechtswidrigkeit und eine Katastrophe: das Erdbeben, das die Stadt von L’Aquila vernichtet hat, erklärt wie die junge italienische Demokratie bezwungen wurde“. Sabina Guzzanti

Draquila – Italien zittert (Originaltitel: Draquila – L’Italia che trema) ist ein Film ist zu sehen und braucht keinen Kommentar.

Veröffentlicht vom Groarr.ch – Filmmagazin auf Youtube

Kommunikationsbedarf vs. private Sphäre – WhatsApp

“Medientechnologien und Medieninhalte spielen vor allem die Rolle von Gesprächsförderern auch und gerade für die Gespräche unter leibhaftig Anwesenden. Sie werden als Gesprächsressourcen genutzt, das soziale Geschehen wird belebt, Prozesse der Vergemeinschaftung werden eher gefördert als blockiert. Die durch die mobilen Geräte eingespielten Informationen tragen so oft zur Intensivierung von Gesprächen bei. Aber es entwickeln sich auch neue Formen der Kommunikation: Chatten als eine gerätegestützte Aktivität mit körperlich nicht Anwesenden wird vor allem unter jungen Erwachsenen in die angesichtige Kommunikation als nahezu gleichrangig integriert”. Wer spricht ist Angela Keppler, Professorin an der Universität von Mannheim. Sie hat ein Jahr lang in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt ‘Alltagskommunikation heute‘ untersucht, wie moderne Kommunikationsmittel unseren Alltag verändern.
Einer des Mittels, mit dem heute wir kommunizieren, ist WhatsApp Messenger. WhatsApp ist eine plattformübergreifende mobile Nachrichten-App, die es Leuten erlaubt Nachrichten auszutauschen ohne für SMS zahlen zu müssen. WhatsApp ist erhältlich für die am meisten verkauften Smartphones. Da der WhatsApp Messenger den selben Datentarif verwendet, den man für Emails und zum mobilen Surfen im Internet benutzt, ist es kostenlos Nachrichten zu verschicken und mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Zusätzlich zum normalen Nachrichtenaustausch können WhatsApp-Nutzer Gruppen erstellen und sich gegenseitig unbegrenzt Bilder, Video- und Audiodateien zuschicken. Hauptsache ist, dass man über eine mobile Internetverbindung verfügt.
WhatsApp Inc. ist ein aufstrebendes, junges Technologieunternehmen, gegründet im Herzen vom Silicon Valley von Jan Koun und Brian Action. Die zwei Gründer von WhatsApp haben 20 Jahre bei Yahoo! gearbeitet, eine der bekanntesten Suchmaschine, die Daten sammelt und Anzeige verkauft. Seit dem Anfang an haben sich Koun und Action gegen die Idee geäußert, dass Unternehmen buchstäblich alles über unsere private Sphäre wissen müssen. Dieses Wissen dient den Unternehmen dazu, Anzeigen zu verkaufen.
Diese beliebte App stellt nicht nur sicher, dass wir mit unserem sozialen Umfeld kommunizieren sondern auch dass wir dabei nicht von unnötiger Werbung gestört werden, in dem wir schreiben. Niemand stellt sich einen Wecker, um ja nicht einen bestimmten Werbeclip zu verpassen. Niemand geht schlafen und macht sich Gedanken darüber, welche Werbung er morgen sehen wird. Menschen gehen schlafen und denken aufgeregt darüber nach, mit wem sie heute geschrieben haben (und enttäuscht darüber sind, mit wem sie nicht geschrieben haben).
Die Kommunikation ist ja ein Bereich in dem man oft heutzutage arbeiten möchte aber die Kommunikation ist vor allem ein Bedarf.

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