Amistat in Stuttgart

Als meine liebe Freundin Aleksandra an einem Sonntagabend fragte, ob ich mit ihr zum Amistat-Konzert im Wizemann in Stuttgart am 30. Oktober gehen wollte, habe ich sofort gedacht: „Ich will Ja sagen“. Das einzige Hindernis war allerdings der Zug zurück nach Weil der Stadt: An diesem Abend sollten Bauarbeiten auf der Bahnstrecke stattfinden. Aleksandra hatte aber bereits eine Lösung für mich: Sie lud mich ein, bei ihr zu übernachten. Es war mir also unmöglich, Nein zu sagen. Innerhalb von zehn Minuten kaufte ich das Ticket.

Ich glaube, in den Spotify-Charts der Musik, die ich am häufigsten höre, ist Amistat die Band, die ich in den letzten drei Jahren am meisten gehört habe. Ihre Musik spricht direkt mein Herz und mein Gewissen an. Ihre Lieder bringen mich dazu, über mein Leben und seine Phasen nachzudenken. Es ist, als hörte ich meine eigenen Gedanken laut ausgesprochen.

Das Konzert war wunderschön: Josef und Jan Prasil, die Zwillingssänger der Band, haben eine Show mit einer wirklich angenehmen Atmosphäre geboten. Bei Konzerten beobachte ich sehr gern, wer zusammen mit mir im Publikum ist, und an diesem Abend habe ich viele besondere Menschen gesehen. Junge Mädchen, die alle Texte auswendig kannten und sich im Rhythmus der Musik bewegten, Paare, die sich Küsse und Umarmungen schenkten, und Freundinnen, die lieb zueinander waren. Im Saal gab es nur eine positive Stimmung.

Ich fand es sehr schön, ihre Show live zu erleben. Sie hat mir bestätigt, dass die Musik und die Texte von Amistat wirklich außergewöhnlich sind. Es war besonders schön zu hören, wie die beiden Künstler von den Hintergründen ihrer Lieder erzählten und was sie dazu bewogen hat, sie zu schreiben.

Ein besonderer Abend und ein Konzert, das ich definitiv empfehlen kann.

Amistat

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