Ein Lichtblick in der Wunde der Kinderheirat

Am 27. September hat der UN-Menschenrechtsrat einen Ratschluss gegen die Kinderherat in Genf angenommen, in dem sie als Verletzung der Menschenrecht betrachtet werden. Diese Entscheidung wurde mit einer Stimmeneinheit von mehr als 100 Ländern getroffen. Ein Podiumsdiskussion bei der Vereinten Nationen und ein Bericht über die positiven Ergebnisse der Abschaffung dieser Praxis wurden in der Agenda aufgenommen.

Plan begrüßt diese Entscheidung sehr. Die Organisation kämpft seit langer Zeit gegen die Kinderheirat, die eine Verletzung der Mädchenrechte sind, weil die Mädchen von ihrer Kindheit aberkannt werden. Eine Kinderheirat bedeutet oft Gewalt, Misbrauch, gezwungenen Geschlechtverkehr mit Risiko von sexuell übertragbaren Krankheiten, vorzeitigen Schwangerschaften und Tod im Jugendalter.

Der Ratschluss folgt das Event ‘Zu jung zu heiraten‘, das am 25. September in New York stattgefunden hat, für die Eröffnung der 68. Generalversammlung der Vereinten Nationen. Während dieses Events haben die Regierungen von Kanada, Ghana und Holland Massnahmen gegen die Wunde der Kinderheirat gefördert.

Plan wurde von der 17 jährigen Beauftragte Farwa aus Pakistan vertretet, sie hat über ihre persönliche Ehrfahrung als Mädchen-Frau in ihrer Gemeinde gesprochen und hat ihre Meinung gesagt, über wie man dieses Problem lösen kann.

Plan hat vor kurzem den Bericht ‘Das Recht der Mädchen nicht zu heiraten‘ – erklärt Tiziana Fattori, National Director von Plan Italien – in dem angezeigt wird, dass die Kinderheirat ein globales Problem sind und, wenn man keine Massnahmen dagegen trifft, werden mehr als 140 Millionen Mädchen bis 2020 heiraten. Jedes Jahr 13,7 Millionen Mädchen, die zwischen 15 und 19 Jahre alt geheiratet haben, gebären mit verwüstenden Nachfolgen für sich und ihre Kinder in den Entwicklungsländern.

Plan sorgt für eine Bildung der Mädchen, weil die Schulbildung der Schlüssel ist, um Ehen und Schwangerschaften zu verzögern. Plan bewirbt in diesen Tagen die Kampagne Because I am a Girl mit besonderem Schwerpunkt auf dem 11. Oktober, der Internationale Tag des Mädchen. Durch dieser Kampagne ist es möglich Pate eines Mädchens zu werden und ihr eine Bildung von zumindest 9 Jahre zu gewährleisten”.

Nicht alle Mädchen sind zurück in der Schule

In den letzten Wochen haben die Schulen wieder geöffnet. Die Rücksäcke sind voll mit neuen Kugelschreibern und Heften. Das Rumschnuppern in den neuen Schulbüchern hat begonnen. Für viele Kinder ist es leider nicht so. Wenn man die armen Länder der Welt betrachtet, spielen drei Faktoren gegen ein erfülltes Schulleben eine grosse Rolle: arm zu sein, auf dem Land zu leben und zu einer entnischen, diskriminierten und ausgegrenzten Gruppe zu gehören.

Plan - zurück in die Schule
Plan – zurück in die Schule

In den 20% der Familien, die den armen Teil darstellen, gehen nur 64% der Kinder im Schulalter zur Schule. Im Vergleich zu den 90% der Kinder in den 20% der reichen Familien (diese Daten wurden von Unicef in 2010 veröffentlicht). Wenn man an dieser Statistik zusätzlich das Geschlecht der Kinder genauer betrachtet, bekommt man ein sehr trauriges Bild: die Kinder der armen Familien, die von der Möglichkeit in die Schule gehen zu können ausgeschlossen sind, sind meistens Mädchen.

Wenn die Eltern in diesen Fällen entscheiden müssen, welches von ihren Kindern von der Schulbildung profitieren soll, sind es nicht die Mädchen. Die Mädchen müssen meistens im Haushalt helfen und haben einen wirtschaftlichen Wert als Kinder-Frauen: diese zwei Punkten erscheinen wichtiger als ihre Bildung zu sein. Sobald das Mädchen in der Pubertät ist, muss sie die Schule verlassen. Die Daten hier sind eindeutig: 10 Millionen Mädchen heireten bevor sie 18 Jahre alt sind.

“Die Bildung ist der Schlüssel, um ein Mädchen vor vorzeitiger Ehe zu schützen – behauptet Tiziana Fattori, National Director von Plan Italia – eine Recherche von Plan bestätigt, dass die Mädchen ohne Bildung eine 3 Mal höhere Wahrscheinlichkeit vor der Volljährigkeit zu heiraten haben, als die Mädchen die einen Schulabschluss erreicht haben. Zusätzlich werden die Vorteile der Bildung der Mädchen auch in weiteren Analysen sowohl über die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes als auch über den Beitrag der gebildeten Mütter, ihre Familie aus der Armut zu bringen, deutlich.”

Mit der Kampagne Because I am a Girl folgt Plan das Ziel, eine gute Bildung, die mindestens 9 Jahre dauert, für 4 Millionen Mädchen zu gewährleisten. Die Kampagne wird auch von Malala unterstützt, die seit kurzem die Tipperary Prämie für den Frieden bekommen hat und eine Kandidatin für den Friedensnobelpreis ist.

Non tutte le bambine sono ritornate a scuola

Durante le scorse settimane hanno riaperto le scuole, le cartelle sono state riempite con nuove penne e quaderni e la ricerca frenetica ai libri di testo è iniziata. Per tante ragazzine nel mondo però non è stato così. In particolare se si considerano le regioni più povere del pianeta dove tre fattori determinanti remano contro l’istruzione delle bambine: l’essere povere, il vivere in aree rurali e l’appartenere a gruppi etnici discriminati o esclusi.

Plan – Si torna a scuola?

In quel 20% di famiglie che costituiscono la parte più povera solo il 64% dei bambini in età scolare è iscritto a scuola, rispetto al 90% registrato nel 20% di famiglie più ricche (dati Unicef 2010). Se però a questa statistica si introduce la variabile del genere emerge un quadro desolante: le bambine nelle famiglie più povere sono le più soggette all’esclusione totale dalla scuola.

Quando i genitori in stato di miseria si trovano a decidere quale dei propri figli possa trarre maggior profitto dallo studio le bambine non vengono premiate con questo diritto. La loro immediata utilità nei lavori domestici, il loro valore economico come mogli-bambine sono considerati punti più importanti rispetto all’istruzione. Appena la bambina entra in pubertà viene quindi costretta ad abbandonare gli studi. I numeri parlano chiaro: 10 milioni di ragazzine si sposano prima dei 18 anni.

“L’istruzione è la chiave di volta per allontanare le bambine dai matrimoni prematuri – sottolinea il Direttore Nazionale di Plan Italia, Tiziana Fattori – infatti, in uno studio di Plan, emerge che le ragazzine senza istruzione hanno tre volte più probabilità di sposarsi prima della maggiore età di coloro che hanno finito la scuola secondaria. Inoltre i benefici derivanti dall’istruzione delle bambine sono dimostrati da una serie di studi sia in termini di aumenti in percentuale del PIL nazionale sia nel contributo dato dalle madri istruite nel far uscire le proprie famiglie dalla povertà”.
Con la sua campagna Because I am a Girl Plan ha l’obiettivo di dare un’istruzione di qualità di almeno 9 anni a 4 milioni di ragazzine. La campagna è sostenuta da Malala che ha da poco ricevuto il Premio Tipperary per la Pace ed è candidata per il Premio Nobel per la Pace.

Because I am a girl

Alle Kinder sollen gesund aufwachsen, sie haben das Recht auf Erziehung ohne Gewalt, auf Bildung und Schutz vor Ausbeutung. Das schreibt die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) vor. Doch für Mädchen gilt dies oft einfach nicht!

Besonders in Afrika, Asien und Lateinamerika ist die Gleichheit keine Selbstverständlichkeit. Viele Mädchen können dort nicht regelmäßig zur Schule gehen, da sie Aufgaben im Haushalt erledigen, auf ihre Geschwister aufpassen oder ihren Mütter bei der Feldarbeit helfen müssen. Ein Schulabschluss ist die Ausnahme. Im Krankheitsfall erhalten Mädchen oftmals keine Medikamente. Allzu oft werden sie früh verheiratet und gebären viel zu jung ihre Kinder. Im schlimmsten Fall werden Mädchen nicht in ein Geburtsregister eingetragen und können dadurch leicht Opfer von körperlicher und psychischer Gewalt, Ausbeutung oder Menschenhandel werden.

Doch Mädchen könnten die ‘Motoren’ einer Gemeinschaft sein. Werden sie gefördert, verbessert sich langfristig die Wirtschaftskraft ihrer Familien, der Gemeinden – und letztlich ganzer Nationen. Das zeigen die Erfahrungen von Plan sowie Studien von UN und Weltbank.

Jedes zusätzliche Jahr in der weiterführenden Schule erhöht das potentielle Einkommen einer jungen Frau um 15 bis 25 Prozent. Frauen investieren ihre Ersparnisse wieder selbst in die Bildung der eigenen Kinder. Das zahlt sich langfristig aus – durch bessere Jobs für die ganze Familie.

Deswegen fördert die Kampagne ‘Because I am a girl‘ von Plan die Entwicklung der Mädchen und ihre Bildung. Neben einem Schulbesuch geht es darum, dass sie eigenverantwortlich ein selbstbestimmtes Leben führen können. Mädchen unterstützen bedeutet die Armut zu beseitigen!