Heute Morgen bin ich in die Stadt nach Stuttgart zu Fuß gegangen. Von wo ich wohne braucht man nicht so lange, nur 20 Minuten. Nachdem ich eingekauft habe, war ich wieder auf dem Weg nach Hause. Mit vier anderen Leuten stand ich an der Kreuzung am Berliner Platz: ein Mann, der so etwa um die 50 war, ein zirka 60-jähriges Paar und eine Frau, die ungefähr 70 Jahre alt war. Die Fußgängerampel war rot, weil keine Autos von Rechts gekommen sind, haben der Mann und das Paar die Straße überquert. Da mir schon gesagt wurde, dass ich deutscher als die Deutschen bin und ich es nicht eilig hatte, stand ich dort und wartete bis die Ampel grün geworden ist. Neben mir war diese kleine Frau, mit Brille und weißem Bubikopf. Als die Ampel grün wurde, sagte sie zu mir: “Jetzt dürfen wir gehen”. Ich stimmte zu. Auf dem Gehweg fährt die Frau fort: “Es ist nicht gut, die Straße bei rot als Fußgänger zu überqueren”. Ich sagte: “Ja, vor allem wenn Kinder da sind, man ist sonst ein schlechtes Vorbild für sie”. “Nicht nur – erzählte sie mir weiter – auch für sich selbst, stellen Sie sich vor, dass Sie stolpern und ihr Knöchel bricht. Sie bleiben da mitten auf der Straße liegen und die Autos kommen. Die Autofahrer dann sind die doofen aber sie können nichts dafür. Mein Mann, der schon lange gestorben ist, hat mir ein Mal gesagt: ‘Versprich mir, dass du nie bei rot die Straße überqueren wirst, da es gefährlich ist’. Ich habe bist jetzt mein Wort immer gehalten”.
Diese Frau hat meinen Tag verbessert indem sie mir gezeigt hat, dass ein vernünftiges Versprechen gegenüber der Person die man liebt, auch wenn diese Person nicht mehr da ist, immer gehalten werden sollte.
Questa mattina sono andata in centro a Stoccarda a piedi. Non ci vuole molto tempo da dove abito: solo 20 minuti. Dopo aver fatto acquisti mi sono diretta nuovamente verso casa. Mi trovavo all’incrocio di Berliner Platz con altre quattro persone: un uomo sulla cinquantina, una coppia di sessantenni e una signora sui settant’anni. Il semaforo pedonale era rosso ma questo non ha impedito all’uomo e alla coppia di attraversare dato che non arrivavano macchine da destra. Io invece che, come mi dice qualcuno, sono a volte più tedesca dei tedeschi, dato che non avevo fretta, sono rimasta ferma ad aspettare il verde. Accanto a me questa signora minuta, con gli occhiali e i capelli bianchi a caschetto. Nel momento in cui scatta il verde la signora mi dice: “Ora sì che possiamo attraversare”. Io le rispondo annuendo. Arrivate sul marciapiede al lato opposto della strada, la signora continua dicendomi: “Non va bene attraversare la strada con il rosso da pedone”. Io le dico “Soprattutto se ci sono bambini, possiamo essere un cattivo esempio per loro”. Lei ribatte dicendomi: “Non solo anche per se stessi, metti che ti si storta la caviglia e rimani in mezzo alla strada mentre passano le auto. Gli automobilisti poi passano per scemi quando in realtà non potevano farci nulla. Mio marito, che ormai sono anni che è morto, mi ha detto una volta: ‘Promettimi che non attraverserai mai con il rosso perchè è pericoloso’. Io mi sono sempre attenuta alla mia promessa”.
Questa signora ha dato un tono diverso alla mia giornata: dimostrandomi che quando una promessa è sensata ed è fatta alla persona che si ama la si mantiene anche quando questa viene a mancare.
Ich höre das Lied “Sul lungo mare del mondo” des italienischen Sängers Jovanotti und ich sitze im Zug. Richtung Stuttgart. Genüber mir zwei unbekannte, die auf einer Kunstaustellung in Karlsruhe waren. Sie, eine hübsche Frau, hat im Gesicht einige Falten, die zeigen, dass sie einen langen Weg durchgemacht hat, bevor sie in diesen Zug eingestiegen ist. Er hat lebendige Augen, die ab und zu sich vor Müdigkeit schließen. Der Zug bringt uns in meine zukünftigen Stadt.
Nach einer schwierigen Zeit, folgt eine Zeit der Veränderungen. Ich sehe wie die Sonne unter geht und fühle mich dabei, wie seit langer Zeit nicht mehr, ohne Gedanken. Es ist ein gutes Gefühl: loszufahren um dann anzukommen verlangt manchmal Mut. Wichtige Entscheidungen zu treffen ohne dass es schwer fällt verlangt Kraft und Energie, wenn du sie spührst kannst du nicht ruhig bleiben: du musst machen, dich bewegen und anfangen mit deinen eigenen Beinen zu laufen. In einen Zug einzusteigen, deinen Koffer zu verstauen, deine Nachbarn anzulächeln, weil du weisst, dass es nichts kostet nett zu sein und weil es dir bewusst ist, dass jede Person, die du triffst, ihre Geschichte hat. Du fragst dich dann wie du sein wirst wenn du Falten im Gesicht haben wirst und hoffst, dass du deine lebendigen Augen nicht verlieren wirst.
Ascolto ‘Sul lungo mare del mondo’ di Jovanotti, seduta in treno. Direzione Stoccarda. Davanti a me due sconosciuti che sono stati a una mostra d’arte a Karlsruhe. Lei, una bella donna, ha il viso solcato dalle rughe che dimostrano che probabilmente ne ha fatta di strada prima di salire su questo treno. Lui occhi vispi che ogni tanto però si chiudono presi dalla stanchezza. Il treno ci porterà verso la città che sarà presto la mia nuova città. È un periodo di cambiamenti che fa seguito a un periodo difficile ma in via di superamento. Vedo il sole tramontare e mi sento bene, spensierata come non accadeva da tempo. È una bella sensazione: partire per poi arrivare richiede a volte coraggio. Compiere scelte importanti ma non sentirne il peso richiede forza ed energia che peró quando le hai non resisti: devi fare, muoverti e iniziare a camminare con le tue gambe. Salire su un treno, sistemare la tua borsa e sorridere ai tuoi vicini perchè sai che essere gentili non costa nulla e sei convinta che ogni persona che incontri porta con se un bagaglio di esperienza. Ti chiedi come sarai quando sarai tu ad avere le rughe e ti auguri di non perdere i tuoi di occhi vispi.
“The tallest oak in the forest is the tallest not just because it grew from the hardiest acorn; it is the tallest also because no other trees blocked its sunlight, the soil around was deep and rich, no rabbit chewes through its bark as a sapling, and no lumberjack cut it down before it matured”. Malcom Gladwell, Outliers
I mean, would somebody take care of me or care about me if I would be suffering from Ebola? Or if I, Angela, would have a disability that affects my life so much that I could not be independent? And if I Fradegradi A. could not follow my passions? If I could not show love to the people I love more than myself? Would somebody care if I would hate myself? And if I should leave my family, friends and land to live in a safer place like the Palestinians are doing? And if I would be aggressive without reasons?
Would somebody come to me and ask me why?
The answer is YES. And the answer will be the same if I ask you would somebody talk about it?!
Now just one more question comes to my mind: would somebody defend me? YES, too.
Why? Well that’s a good question, here my answer.
Because I would and I’m just a person like you. We are people. We all have a brain, we are made of water and muscle, we have blood and, last but not least, we have a heart.
Der Ebola-Viruserkrankung, die sich durchgreifend in den letzten Monaten in Westafrika ausgebreitet hat, hat noch eine verwüstende Wirkung auf die Kinder und ihr Leben. Die Kinder riskieren nicht nur sich zu erkranken sondern auch, fall sie ihre Eltern verlieren, passiert es, dass sie sie oft keine Familienangehörige finden, die bereit sind, sich darum zu kümmern. Es scheint also, dass die typische afrikanische Patchwork-Familie Kultur, auch von diesem Virus beschädigt wird.
“Die Kinder gehen nicht seit Monaten in die Schule – erklärt Tiziana Fattori, Direktorin vonPlan Italien – da die öffentlichen Schulen geschlossen wurden und man kann in den Ländern nicht pendeln. Die Kindern leiden unter dem Schock und dem Trauma ihrer Eltern verloren zu haben und brauchen dringend Unterstützung”.
Wo ist Plan International gegen Ebola aktiv und wie?
Regierungsquellen zufolge, wäre die Anzahl der Waisen wegen Ebola-Virus in Liberia 300 und in Sierra Leone 309. Aktuell hat sich der Virus in den folgenden sechs Länder verbreitet: Guinea, Sierra Leone, Liberia, Nigeria, Senegal und Demokratische Republik Kongo. Die Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 14. September berichten von 5.357 Fälle und 2.630 Tode.
“Es gab 17 Tode in einer Woche in Liberia und 4 von unseren Kinder, die durch einer Patenschaft unterstützt werden, haben ihre Eltern in einem kleinen Dorf in der Nähe von Popalahun in der County von Lofa verloren – erzählt der Land-Direktor von Plan Liberia, Koala Oumarou –. Immer mehr Kinder werden von ihren Eltern getrennt, weil sie sterben oder weil die Kinder zu Verwandten geschickt werden, welche weit weg und in nicht getroffenen Gebieten wohnen. Man hat Angst, dass die Kinder sich auch erkranken. Gleichzeit aber möchte man sich nicht um die Kinder von anderen kümmern: die Kultur der Stieffamilie ist am Verschwinden. Die Familienangehörigen möchten sich nicht um die Waisen, welche die Eltern unter Ebola-Virus gelitten haben und deswegen gestorben sind, kümmern. Man fürchtet sich selber zu erkranken oder von der Gesellschaft angeprangert und isoliert zu werden. Die Kinder werden somit alleine gelassen ohne Essen und Pflege”.
Die Waisen, die ihre Eltern und Verwandten sterben gesehen haben, sind in einem kontinuierlichen Schock-Status. Sie sehen hilflose Menschen auf den Straßen und andere Menschen mit Masken und Uniformen, die ihnen unbekannt sind, welche Desinfektionsmittel in den Nachbarhäusern spritzen. “Die Waisen werden in keine Erholungstätigkeit miteinbezogen, die ihnen helfen könnte, ihre Ängste zu beruhigen und Trost zu finden – behauptet die Expertin von Plan International in KinderschutzAnita Queirazza -. Zudem haben die Kinder in den Krankenhäuser keine psychologische Hilfe und werden allein gelassen genau in dem Moment, in dem sie mehr Hilfe bräucthen”.
Plan priorisiert deswegen alle Aktionen für die Kinder in den Länder, die vom Ebola-Virus betroffen sind und in denen die Organisation aktiv ist. In Sierra Leone ist Plan seit 1976 aktiv, in Liberia seit 1982 und in Guinea seit 1989. Diese Aktionen sind vor allem auf die Kinderprävention, Behandlung der Fällen, psychologische Ersthilfe und Rettungsmethoden bezogen.
Waisen geholfen vom Plan Liberia Staff – Quelle Plan Italia
Plan hat auch eine Kooperation mit International Medical Corps abgeschlossen, welches ein Leader in Notfall-Behandlung und Weltgesundheit ist. Diese Partnerschaft hat das Ziel eine weitere Ansteckung vorzubeugen und die Anzahl der Tode zu senken. Beide Organisationen möchten Gesundheits- und Notfallexperte vor Ort auszubilden, um die Ausbreitung der Viruserkrankung in Westafrika genauer zu kontrollieren und besser darauf zu regieren.
Diese Interventionsplan sieht einen schrittweisen Ansatz vor. International Medical Corps wird sich in der ersten Linie auf die Behandlung der Fälle fokussieren. Plan wird dagegen sich auf die Gemeiden konzentrieren, um sie aufmerksam auf die Gesundheitsrisiko und -normen zu machen. Weitere Tätigkeiten werden im Laufen der Zeit und bei Notwendigkeit entwickelt.
Plan und International Medical Corps werden eng zusammen mit den lokalen Gesundheitsminisiterien, die Gemeinde, die Instituten für das Kontrolle und Vorbeugen der Krankheiten, die Weltgesundheitsorganisation und weitere humanitären und internationalen Gesundheitsorganisationen.
L’ebola, la malattia che sta colpendo negli ultimi mesi in modo drastico l’Africa occidentale, sta avendo effetti ancora più devastanti per i bambini con un grave impatto sulle loro vite. I bambini, infatti, non solo rischiano di contrarre il virus e di ammalarsi ma, se rimasti orfani, spesso non riescono a trovare familiari disposti a prendersi cura di loro. Sembra quindi andare verso il deterioramento la cultura tipicamente africana delle famiglie allargate.
“I bambini non vanno a scuola da mesi – dichiara Tiziana Fattori, Direttore Nazionale di Plan Italia – poiché le scuole pubbliche sono state chiuse e gli spostamenti sul territorio sono stati limitati. Soffrono per lo shock e il trauma di aver assistito alla perdita dei propri cari e hanno un disperato bisogno di assistenza”.
Dati sull’epidemia di Ebola – Fonte Plan Italia
Secondo fonti governative, in Liberia sarebbero 300 i bambini orfani a causa dell’Ebola mentre in Sierra Leone 309. Attualmente il virus si è diffuso nei seguenti sei paesi africani: Guinea, Sierra Leone, Liberia, Nigeria, Senegal e Repubblica Democratica del Congo. I dati dell’Organizzazione Mondiale per la Sanità del 14 settembre riportano 5.357 casi e 2.630 morti.
“In Liberia in una settimana ci sono stati 17 morti e 4 dei nostri bambini sostenuti a distanza hanno perso i loro genitori in un piccolo villaggio nel distretto di Popalahun, Contea di Lofa – racconta il Direttore Nazionale di Plan Liberia, Koala Oumarou –. Sempre più bambine e bambini vengono separati dai loro genitori o perché questi muoiono o perché vengono mandati da parenti in aree non colpite per paura che i piccoli si ammalino. Una preoccupazione pressante è che nelle comunità prese di mira dall’Ebola la cultura di prendersi cura dei bambini degli altri sta scomparendo. Le famiglie allargate non vogliono più occuparsi degli orfani di genitori morti per il virus in quanto temono di essere contaminate o di essere stigmatizzate dalla comunità che le isolerebbe. I bambini sono così abbandonati a loro stessi senza cibo e nemmeno cure.”
Gli orfani che hanno assistito alle morti dei loro familiari sono in un continuo stato di shock, vedono corpi inermi sulle strade, uomini con maschere e divise che spruzzano liquidi disinfettanti, a loro sconosciuti, nelle case dei vicini. “Non vengono coinvolti in attività ricreative che possano aiutarli a buttar fuori le loro paure e trovare conforto – afferma la specialista di Plan International nella Protezione dei BambiniAnita Queirazza – inoltre i bambini nei centri medici non hanno alcun appoggio psicologico e vengono lasciati soli proprio quando hanno ancor più bisogno di sostegno”.
Bambini orfani soccorsi da staff Plan Liberia – Fonte Plan Italia
Plan sta per questi motivi priorizzando le attività rivolte ai bambini nei Paesi colpiti dall’Ebola dove opera. In Sierra Leone Plan è presente dal 1976, in Liberia dal 1982 e in Guinea dal 1989. Queste azioni sono soprattutto relative alla prevenzione infantile, alla gestione dei casi, al primo soccorso psicologico e all’insegnamento di misure salva-vita.
Plan ha inoltre stretto una collaborazione con International Medical Corps, leader in materia di risposta alle emergenze e nell’ambito della salute mondiale, con l’obiettivo di prevenire il contagio e di ridurre il numero dei morti. Per rafforzare le capacità professionali del personale sanitario, le due organizzazioni hanno intenzione di formare professionisti sanitari regionali e di primo intervento per rispondere e controllare il diffondersi dell’infezione in Africa occidentale.
Questo piano di intervento prevede un approccio graduale in cui è previsto che International Medical Corps si concentri inizialmente sulla gestione dei casi e del loro trattamento e che Plan si focalizzi sul mobilitare le comunità e renderle consapevoli della salute pubblica. Ulteriori attività saranno sviluppate a seconda delle necessità che emergeranno.
Plan e International Medical Corps lavoreranno a stretto contatto con i Ministeri locali della Sanità, le organizzazioni comunitarie, i Centri per il Controllo e la Prevenzione delle Malattie, l’Organizzazione Mondiale della Sanità e altre agenzie umanitarie e sanitarie a carattere internazionale.