Nothilfe für die Philippinen: zwei Initiativen

Verschiedene Initiativen wurden gestartet, um Hilfe in den Philippinen, die von dem Taifun Hayan betroffen wurden, bereitzustellen. Zwei Organisationen, über die viel auf diesem Blog geschrieben wurde haben sich auch sofort aktiviert: eine aus Italien, Plan Italien, und eine aus Deutschland, die Christoffel-Blindenmission (CBM). Zwei Organisationen mit deutsch-italienischem Charakter so wie dieser Blog.

Plan hat sofort an dieser Katastrophe reagiert um Mittel zu beschaffen. Dieses Geld wird direkt an Plan Philippinen überwiesen, die seit 1961 tätig ist. Das Geld wird ohne Vermittler überwiesen und kann sofort benutzt werden. Plan Philippine hat schon vor dem letzten Freitag angefangen vor Ort zu helfen. Die Organisation hat schon Unterkunft, hygenische Kits und Wasser für die betroffenen Leute bereitgestellt. Der Taifun Hayan hat alle Programme, in denen Plan Philippinen tätig ist, geplagt. Mehr als 40.000 Patenkinder von Plan leben in diesen Gebieten. Die Organisation überprüft derzeit die Lage. Auf der Webseite von Plan ist es möglich die  Kinderhilfsorganisation zu unterstützen.

Die Christoffel-Blindenmission hat 400.000 Euro für Nothilfe bereitgestellt. Sie hat zehn Partner in den vom Taifun betroffenen Gebieten. Ein CBM-Expertenteam ist in Iloilo City in der Provinz Western Visayas eingetroffen. Dort hat unser Partner Association of Disabled Persons Inc. seinen Sitz. In der Region leben rund 10.000 Menschen mit Behinderungen. Die Spezialisten sollen sich insbesondere um die Versorgung dieser Menschen kümmern. Zurzeit analysieren sie zusammen mit unserem Partner die Lage vor Ort. Direkt auf der CBM Webseite ist es möglich diese Experten zu unterstützen.

Emergenza Filippine: due iniziative per aiutare

Diverse le iniziative per aiutare le Filippine colpite dal tifone Hayan/Yolanda. Tra le tante vi sono anche due organizzazioni di cui spesso si è scritto su questo blog: una italiana, Plan Italia, e una tedesca, la Christoffel-Blindenmission (CBM). Associazioni dal carattere italo-tedesco come questo blog in fondo.

Plan si è subito attivata in Italia per raccogliere fondi. Questi andranno direttamente alla sede di Plan Filippine, attiva dal 1961. Il denaro verrà versato senza intermediari e potrà essere subito utilizzato. Plan Filippine già da prima di venerdì scorso è sul campo a portare soccorso offrendo ripari di emergenza, kit igienici e scorte di acqua. Yolanda ha duramente colpito tutti i programmi dove Plan Filippine è presente. Oltre 40.000 bambini adottati a distanza attraverso Plan International con le loro famiglie vivono in queste zone. L’organizzazione sta verificando in queste ore le perdite.  Sul sito web di Plan è possibile effettuare una donazione a sostegno di questa campagna.

La Christoffel-Blindenmission ha messo a disposizione 400.000 euro per offrire i primi soccorsi. Dieci fra i suoi partner si trovano nelle zone colpite dal tifone. Un team di esperti CBM è già a Iloilo City, nella provincia di Visayas, dove ha sede l’Association of Disabled Persons Inc. che è un partner dell’organizzazione tedesca. In quella zona vivono circa 10.000 persone disabili. Gli specialisti CBM si stanno concentrando nell’aiutare queste persone e nell’analizzare in dettaglio la situazione locale. E’ possibile sostenere l’attività di questi esperti direttamente dal sito CBM.

Ein unzerstörbares Projekt gegen sexueller Gewalt

Ein weißes Plakat, einen schwarzen Stift, mutige Frauen und Männer. So erstellt die Fotografin Grace Brown ungewöhnliche Bilder von Menschen, die sexuellen Missbrauch erlebt haben. Auf dem Plakat schreiben die Opfer, was die Täter zu ihnen sagten.

Project Unbreakable so hat die 21 Jährige Brown es genannt. Das Ziel dieses Projektes ist das Fokus auf die Wichtigkeit eines Themas wie sexuelle Gewalt zu setzen. Kunst kann in solchen Fällen auch helfen, zu reagieren und zu heilen.

Alles hat für Grace Brown angefangen als an einem Samstagsabend eine Freundin ihr ihre Leidensgeschichte erzählte. Diese persönliche Geschichte berührte sie tief. Auf einmal verstand sie, wie häufig es zu so einer Tragödie kommt und dieses Gedanken hat ihres Leben radikal geändert. Am nächsten Morgen wachte sie mit der Idee zu dem Project Unbreakable auf.

Brown fotografierte zunächst Menschen, die sie kannte, dann entschied sie sich ein Tumblr Blog zu gründen. Sie wusste noch nicht, wie stark dieses Projekt werden würde.

Project Unbreakable wurde 2012 vom Time Magazine unter die 30 wichtigsten Tumblr Blogs weltweit gewählt und in den Social Networks werden die Bilder tausendfach geteilt.

Zur Zeit Grace Brown reist durch Nord Amerika und besucht Colleges und Universitäten um zu unterstreichen, dass es wichtig ist über das Thema Missbrauch zu reden und stellt sie somit ihres Projekt vor.

Un progetto indistruttibile contro la violenza sessuale

Un cartello bianco, un pennarello nero, donne e uomini coraggiosi. In questo modo la fotografa Grace Brown effettua degli scatti molto particolari di persone che hanno subito violenze sessuali. Sul cartello queste vittime scrivono le frasi che i loro aggressori dicevano prima o durante quell’atto di violenza che ha cambiato per sempre le loro vite.

Project Unbreakable così l’ha chiamato la 21enne Brown. L’obiettivo di questo progetto è di porre l’attenzione sull’importanza di un tema come quello della violenza sessuale. L’arte può aiutare in questi casi a reagire e a salvarsi.

Tutto ha avuto inizio per Grace Brown quando un sabato sera una sua amica le confidò una storia che le causò molta sofferenza. Questa storia così personale colpì molto la fotografa che capì subito quanto spesso tragedie come queste possano accadere. Questo pensiero le cambiò radicalmente la vita: il giorno dopo si svegliò con l’idea di Project Unbreakable.

Inzialmente Brown fotografò persone che conosceva e in seguito decise di fondare un Blog Tumblr. Non le era allora ancora chiaro però quanto questo progetto sarebbe diventato importante.

Project Unbreakable è stato nominato da Time Magazine uno dei 30 blog Tumblr più importanti del mondo e le sue immagini vengono condivise spessissimo sui social network.

Attualmente Grace Brown è in viaggio nel Nord America dove sta tenendo conferenze nei college e nelle università durante le quali sottolinea l’importanza di parlare del tema della violenza sessuale presentando il suo progetto.

Ein Lichtblick in der Wunde der Kinderheirat

Am 27. September hat der UN-Menschenrechtsrat einen Ratschluss gegen die Kinderherat in Genf angenommen, in dem sie als Verletzung der Menschenrecht betrachtet werden. Diese Entscheidung wurde mit einer Stimmeneinheit von mehr als 100 Ländern getroffen. Ein Podiumsdiskussion bei der Vereinten Nationen und ein Bericht über die positiven Ergebnisse der Abschaffung dieser Praxis wurden in der Agenda aufgenommen.

Plan begrüßt diese Entscheidung sehr. Die Organisation kämpft seit langer Zeit gegen die Kinderheirat, die eine Verletzung der Mädchenrechte sind, weil die Mädchen von ihrer Kindheit aberkannt werden. Eine Kinderheirat bedeutet oft Gewalt, Misbrauch, gezwungenen Geschlechtverkehr mit Risiko von sexuell übertragbaren Krankheiten, vorzeitigen Schwangerschaften und Tod im Jugendalter.

Der Ratschluss folgt das Event ‘Zu jung zu heiraten‘, das am 25. September in New York stattgefunden hat, für die Eröffnung der 68. Generalversammlung der Vereinten Nationen. Während dieses Events haben die Regierungen von Kanada, Ghana und Holland Massnahmen gegen die Wunde der Kinderheirat gefördert.

Plan wurde von der 17 jährigen Beauftragte Farwa aus Pakistan vertretet, sie hat über ihre persönliche Ehrfahrung als Mädchen-Frau in ihrer Gemeinde gesprochen und hat ihre Meinung gesagt, über wie man dieses Problem lösen kann.

Plan hat vor kurzem den Bericht ‘Das Recht der Mädchen nicht zu heiraten‘ – erklärt Tiziana Fattori, National Director von Plan Italien – in dem angezeigt wird, dass die Kinderheirat ein globales Problem sind und, wenn man keine Massnahmen dagegen trifft, werden mehr als 140 Millionen Mädchen bis 2020 heiraten. Jedes Jahr 13,7 Millionen Mädchen, die zwischen 15 und 19 Jahre alt geheiratet haben, gebären mit verwüstenden Nachfolgen für sich und ihre Kinder in den Entwicklungsländern.

Plan sorgt für eine Bildung der Mädchen, weil die Schulbildung der Schlüssel ist, um Ehen und Schwangerschaften zu verzögern. Plan bewirbt in diesen Tagen die Kampagne Because I am a Girl mit besonderem Schwerpunkt auf dem 11. Oktober, der Internationale Tag des Mädchen. Durch dieser Kampagne ist es möglich Pate eines Mädchens zu werden und ihr eine Bildung von zumindest 9 Jahre zu gewährleisten”.

Uno spiraglio nella piaga dei matrimoni prematuri

Il 27 settembre a Ginevra il Consiglio ONU per i Diritti Umani ha adottato una risoluzione contro i matrimoni prematuri considerati una violazione dei diritti umani. La decisione è stata approvata all’unanimità da oltre 100 Paesi e sono stati messi in agenda una tavola rotonda alle Nazioni Unite e un report sulle sfide e i buoni risultati che derivano dall’eliminazione dei matrimoni prematuri.

La decisione è stata ben accolta da Plan che da tempo si batte contro il matrimonio prematuro inteso anzitutto come una violazione dei diritti delle bambine in quanto non solo le priva del diritto all’infanzia ma porta con sé violenze, abusi, rapporti sessuali forzati con conseguente rischio di malattie a trasmissione sessuale, di gravidanze premature e di morte in giovane età.

La risoluzione segue l’evento ‘Troppo giovane per sposarsi‘ che si è tenuto a New York il 25 settembre in occasione dell’apertura della 68sima Assemblea Generale delle Nazioni Unite, durante la quale i governi di Canada, Ghana e Olanda hanno chiesto un’azione urgente contro la piaga dei matrimoni prematuri.

Plan è stata rappresentata dalla delegata di 17 anni Farwa del Pakistan che ha raccontato la sua personale esperienza di sposa bambina nella sua comunità e ha espresso il suo pensiero su come porre fine a questa piaga.

“Plan ha di recente pubblicato il report ‘Il diritto delle bambine di dire di no ai matrimoni‘ – spiega Tiziana Fattori, Direttore Nazionale di Plan Italia – in cui si mostra che i matrimoni infantili sono un problema globale e se non si interviene al più presto più di 140 milioni di bambine saranno date in sposa entro il 2020. Ogni anno 13,7 milioni di ragazzine dei Paesi in via di sviluppo, sposate tra i 15 e i 19 anni, partoriscono con conseguenze devastanti per loro e per i loro figli.

Plan si batte per dare un’istruzione di qualità per le bambine in quanto l’educazione scolastica è la chiave per ritardare i matrimoni e le gravidanze. Plan Italia sta promuovendo in questi giorni la Campagna Because I am a Girl con particolare focus sull’11 ottobre, giorno in cui si festeggia la Giornata Internazionale della Bambina. Grazie a questa campagna è possibile sostenere a distanza una bambina garantendole un’istruzione di qualità di almeno 9 anni”.

Erste Schritte in die richtige Richtung

In seinem Schreiben an den Spendern berichtete Herr Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der Christoffel Blindenmission (CBM), über das Gipfeltreffen der UNO vom 25. September und erklärt sehr genau die Meinung seiner Organisation darüber.

Die Vereinten Nationen haben in New York über die globalen Entwicklungsziele beraten, die nach 2015 gelten und die weltweite Armut bekämpfen sollen. Sie haben in diesem Zusammenhang inklusive Entwicklungsziele empfohlen.

Das ist ein großer Fortschritt, denn bisher wurden benachteiligte Gruppen wie Menschen mit Behinderungen schlicht vergessen. Dabei handelt es sich um ein Siebtel der Weltbevölkerung – etwa eine Milliarde Menschen! 80 Prozent der Menschen mit Behinderungen leben in Entwicklungsländern. Die Folgen ihrer bisherigen Nichtbeachtung sind fatal: die meisten von ihnen leben in großer Armut. Denn Armut und Behinderung bilden dort einen verhängnisvollen Kreislauf.

Die Christoffel Blindenmission hat sich darum in den vergangenen Monaten mit ihrer bundesweiten Kampagne „Stopp den Kreislauf von Armut und Behinderung“ dafür eingesetzt, dass behinderte Menschen künftig in die globalen Entwicklungsziele einbezogen werden. Die Bundesregierung hat die Forderung der CBM aufgegriffen und sich für inklusive Entwicklungspolitik bei dem Treffen der Vereinten Nationen eingesetzt.

In den nächsten zwei Jahren sollen die Ziele im Detail ausgearbeitet werden. Dr. Brockhaus und CBM begrüßen die grundsätzliche Richtung sehr. Allerdings ist uns das Abschlussdokument insgesamt zu schwammig. Es sagt z.B. nicht, wie man inklusive Entwicklungsziele messen will. Das ist aber wichtig, um überhaupt überprüfen zu können, ob sie wirklich umgesetzt werden.

Es gibt also noch viel zu tun. CBM wird den weiteren Prozess begleiten und sich auf nationaler und internationaler Ebene wie bisher für inklusive Entwicklungsziele stark machen und als Partner zur Verfügung stehen. In ihren Projekten hilft CBM Menschen mit Behinderungen auf verschiedenen Ebenen, z.B. individuell mit medizinischer Versorgung oder in ihrem gesellschaftlichen Umfeld, indem sie Aufklärungsarbeit leisten und für Barrierefreiheit sorgen.

Die neu zu definierenden Entwicklungsziele haben das Potential, die entwicklungspolitische Praxis auf der Welt zu verändern – wenn sie Menschen mit Behinderungen wirklich überall mit einbeziehen. CBM und Ihre Spender kämpfen dafür, dass dieses Potential ausgeschöpft wird – damit der Kreislauf von Armut und Behinderung endlich gestoppt wird und Menschen mit Behinderungen eine reelle Chance auf eine bessere Zukunft haben!

Quelle http://www.cbm.de
Quelle http://www.cbm.de

Primi passi nella giusta direzione

In un documento rivolto ai sostenitori della Christoffel Blindenmission (CBM) il direttore tedesco, Rainer Brockhaus, scrive a proposito del vertice ONU del 25 settembre spiegando chiaramente l’opinione della sua organizzazione.

Le Nazioni Unite si sono riunite in quella data a New York per consultarsi sul tema degli obiettivi di sviluppo, che dovranno essere fissati a partire dal 2015, al fine di combattere la povertà. In questo contesto si è deciso anche per obiettivi di sviluppo inclusivi.

Ciò rappresenta un grande passo avanti perchè fino ad ora le persone disabili non erano state considerate negli obiettivi di sviluppo. I disabili rappresentano un settimo della popolazione mondiale, circa un miliardo di persone. L’80% vive in paesi in via di sviluppo. La loro non considerazione finora ha avuto conseguenze fatali: la maggior parte delle persone disabili vive in condizioni di grande povertà. Essere poveri e disabili in questo tipo di paesi significa vivere una situazione fatale.

La Christoffel Blindenmission con la sua campagna “Ferma il circolo della povertà e della disabilità” ha promosso l’inclusione delle persone disabili negli obiettivi di sviluppo globali. Il governo federale tedesco ha appoggiato la causa dell’ONG e si è imposto durante il vertice delle Nazioni Unite per una politica di sviluppo inclusiva.

Nei prossimi due anni gli obiettivi verrano definiti in dettaglio e CBM afferma, attraverso le parole di Brockhaus, di essere soddisfatta del risultato raggiunto. Ritiene però che il documento finale siglato non sia del tutto chiaro: non tratta infatti delle modalità di misurazione degli obiettivi di sviluppo inclusivi. Questo è un punto fondamentale per permettere di verificare l’applicazione vera e propria di provvedimenti volti a perseguire tali obiettivi.

C’è ancora molto da fare. La Christoffel Blindenmission continuerà a seguire da vicino il processo e a sostenere gli obiettivi di sviluppo inclusivi sia a livello nazionale che internazionale rimanendo a disposizione come partner in questo senso. Nei suoi progetti la CBM aiuta le persone disabili sotto diversi punti di vista sia in modo individuale, fornendo ad esempio medicinali, sia in modo sociale, creando un ambiente privo di barriere.

I nuovi obiettivi hanno tutto il potenziale per cambiare le pratiche di sviluppo politico a livello mondiale. Rivolgere lo sguardo alle persone disabili permette di fermare il circolo della povertà e della disabilità e di garantire un futuro migliore!

Fonte http://www.cbm.de
Fonte http://www.cbm.de

Nicht alle Mädchen sind zurück in der Schule

In den letzten Wochen haben die Schulen wieder geöffnet. Die Rücksäcke sind voll mit neuen Kugelschreibern und Heften. Das Rumschnuppern in den neuen Schulbüchern hat begonnen. Für viele Kinder ist es leider nicht so. Wenn man die armen Länder der Welt betrachtet, spielen drei Faktoren gegen ein erfülltes Schulleben eine grosse Rolle: arm zu sein, auf dem Land zu leben und zu einer entnischen, diskriminierten und ausgegrenzten Gruppe zu gehören.

Plan - zurück in die Schule
Plan – zurück in die Schule

In den 20% der Familien, die den armen Teil darstellen, gehen nur 64% der Kinder im Schulalter zur Schule. Im Vergleich zu den 90% der Kinder in den 20% der reichen Familien (diese Daten wurden von Unicef in 2010 veröffentlicht). Wenn man an dieser Statistik zusätzlich das Geschlecht der Kinder genauer betrachtet, bekommt man ein sehr trauriges Bild: die Kinder der armen Familien, die von der Möglichkeit in die Schule gehen zu können ausgeschlossen sind, sind meistens Mädchen.

Wenn die Eltern in diesen Fällen entscheiden müssen, welches von ihren Kindern von der Schulbildung profitieren soll, sind es nicht die Mädchen. Die Mädchen müssen meistens im Haushalt helfen und haben einen wirtschaftlichen Wert als Kinder-Frauen: diese zwei Punkten erscheinen wichtiger als ihre Bildung zu sein. Sobald das Mädchen in der Pubertät ist, muss sie die Schule verlassen. Die Daten hier sind eindeutig: 10 Millionen Mädchen heireten bevor sie 18 Jahre alt sind.

“Die Bildung ist der Schlüssel, um ein Mädchen vor vorzeitiger Ehe zu schützen – behauptet Tiziana Fattori, National Director von Plan Italia – eine Recherche von Plan bestätigt, dass die Mädchen ohne Bildung eine 3 Mal höhere Wahrscheinlichkeit vor der Volljährigkeit zu heiraten haben, als die Mädchen die einen Schulabschluss erreicht haben. Zusätzlich werden die Vorteile der Bildung der Mädchen auch in weiteren Analysen sowohl über die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes als auch über den Beitrag der gebildeten Mütter, ihre Familie aus der Armut zu bringen, deutlich.”

Mit der Kampagne Because I am a Girl folgt Plan das Ziel, eine gute Bildung, die mindestens 9 Jahre dauert, für 4 Millionen Mädchen zu gewährleisten. Die Kampagne wird auch von Malala unterstützt, die seit kurzem die Tipperary Prämie für den Frieden bekommen hat und eine Kandidatin für den Friedensnobelpreis ist.

Non tutte le bambine sono ritornate a scuola

Durante le scorse settimane hanno riaperto le scuole, le cartelle sono state riempite con nuove penne e quaderni e la ricerca frenetica ai libri di testo è iniziata. Per tante ragazzine nel mondo però non è stato così. In particolare se si considerano le regioni più povere del pianeta dove tre fattori determinanti remano contro l’istruzione delle bambine: l’essere povere, il vivere in aree rurali e l’appartenere a gruppi etnici discriminati o esclusi.

Plan – Si torna a scuola?

In quel 20% di famiglie che costituiscono la parte più povera solo il 64% dei bambini in età scolare è iscritto a scuola, rispetto al 90% registrato nel 20% di famiglie più ricche (dati Unicef 2010). Se però a questa statistica si introduce la variabile del genere emerge un quadro desolante: le bambine nelle famiglie più povere sono le più soggette all’esclusione totale dalla scuola.

Quando i genitori in stato di miseria si trovano a decidere quale dei propri figli possa trarre maggior profitto dallo studio le bambine non vengono premiate con questo diritto. La loro immediata utilità nei lavori domestici, il loro valore economico come mogli-bambine sono considerati punti più importanti rispetto all’istruzione. Appena la bambina entra in pubertà viene quindi costretta ad abbandonare gli studi. I numeri parlano chiaro: 10 milioni di ragazzine si sposano prima dei 18 anni.

“L’istruzione è la chiave di volta per allontanare le bambine dai matrimoni prematuri – sottolinea il Direttore Nazionale di Plan Italia, Tiziana Fattori – infatti, in uno studio di Plan, emerge che le ragazzine senza istruzione hanno tre volte più probabilità di sposarsi prima della maggiore età di coloro che hanno finito la scuola secondaria. Inoltre i benefici derivanti dall’istruzione delle bambine sono dimostrati da una serie di studi sia in termini di aumenti in percentuale del PIL nazionale sia nel contributo dato dalle madri istruite nel far uscire le proprie famiglie dalla povertà”.
Con la sua campagna Because I am a Girl Plan ha l’obiettivo di dare un’istruzione di qualità di almeno 9 anni a 4 milioni di ragazzine. La campagna è sostenuta da Malala che ha da poco ricevuto il Premio Tipperary per la Pace ed è candidata per il Premio Nobel per la Pace.